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Homöopathie 3 Themen 24 - 37 25. Teleskope 26. Weltraum Teleskope - HUBBLE / Spitzer / Compton / Chandra / IXO 28. Herschel / Planck Teleskope 29. Radioteleskope - LOFAR / ARECIBO / ALMA 36. Homöopathie Dissertationen video: Geschichte der Astronomie - Teleskope Teil 1/2 - 6:39
Tip: Astronomie Forum Geschichte der Astronomie Astronomie Historiker Biographien / Quellen ASTRONOMIE UND KOSMOLOGIE I. Teleskope, Sterne und Planeten / Autor: Max Camenzind / Landessternwarte Königstuhl Heidelberg 21. Dezember 2007 / PDF - 117 Seiten Früher war ein Teleskop das Fernrohr. Heute ist es der Sammelbegriff für Instrumente, mit denen entfernte Objekte beobachtet und vergrößert dargestellt werden können. Die optische Astronomie arbeitet mit sichtbarem Licht - UV und Infrarot. Die Reichweite ist begrenzt. Es gibt verschiedene Gruppen von Teleskopen, die mittels Computern sogar NICHT SICHTBARES sehen und darstellen können. Sie messen Strahlung: kosmische Strahlung - Radio Strahlung - Neutrinos - Gravitationswellen. Die Typen der Teleskope: 1. Optische Teleskope - Linsen / Spiegel Teleskope 2. Röntgen Teleskope 3. Infrarot Teleskope 4. Radio Teleskope Herstellung und Eigenschaften der Linsen waren seit der Zeit der Griechen bekannt. Islamische Gelehrte, wie der arabische Arzt Alhazen Ibn al-Haytham 965 - 1040 - leisteten wichtige Beiträge zum Studium der Optik. Linses waren nicht nur in Europa bis etwa zum 13. Jahrhundert eingeführt. Um 1300 gab es die ersten Brillen in Städten wie Venedig und Florenz. Besonders dort gab es Fortschritte in der Herstellung und Polierung der Linsen. Die Werkzeuge für die Herstellung eines Teleskops waren also vorhanden, aber aus Gründen, die nicht klar sind, ließ die Erfindung des Teleskops auf sich warten. Das Teleskop erschien zuerst in den Niederlanden. Im Oktober 1608 diskutierten die nationale Regierung in Den Haag ein Patent für ein Gerät für gefördertes " Sehen ferner Dinge, als ob in der Nähe." Es bestand aus konvexen und konkaven Linsen in einer Röhre. Die Kombination vergrößert Objekte drei oder viermal. Die Regierung findet das Gerät aber zu leicht zu kopieren und vergab kein Patent, aber einen kleinen Preis an Jakob Metius 1571-1635. Hans Lippershey 1570-1619 fertigte ebenfalls mehrere Fernglas-Versionen. Einer der Wissenschaftler der ersten Stunden des Teleskops ist Galileo, 1564-1642 ,der auf dem Markt verfügbare Linsen kaufte und kleine Teleskope baute, mit der bis zu 33-facher Vergrößerung möglich wurden. Seien Theorien führten schließlich zu Inquisition und Prozessen Das Erste Teleskop 1608 http://www.robinsonlibrary.com/science/astronomy/instruments/lippershey.htm
Kleine Geschichte des Spiegelteleskops / Innovation 16, Carl Zeiss AG, 2005 Bereits 1616 stellte der Jesuitenpater Nicolaus Zucchius das erste Spiegelteleskop vor. Dieses bestand aus einem Hohlspiegel und einer Zerstreuungslinse. In den folgenden Jahren beschäftigten sich unter anderem Cesare Caravaggi, der Mathematiker Bonaventura Cavalieri, Marin Mersenne und James Gregory mit der Konstruktion verschiedener Bauformen des Spiegelteleskops, von denen allerdings nur das Gregory-Teleskop eine gewisse Bedeutung erlangte. Das Galilei - Linsen - Teleskop - auch Refraktor genannt. An der hinteren linken Seite ist das konvexe Objektiv. Es hat eine Brennweite 0,30 m, die Länge, auf der sie bringt Licht von einem entfernten Objekt in einem Brennpunkt. Die konkave Linse hat eine sekundäre Brennweite von 0,60 m und leitet das Licht in Richtung Auge des Betrachters
Adapted from an illustration in The History of the Telescope by H.C. King, Sky Publishing Corporation, Cambridge Massachusetts, 1955, drawn by Linda Wooliever. Als Kepler-Fernrohr bezeichnet man ein Linsenfernrohr, das einer von Johannes Kepler 1611 beschriebenen Bauweise folgt, die sowohl als Objektiv als auch als Okular konvexe Sammellinsen hat. Es werden zwei Sammellinsen verschiedener Brennweiten kombiniert: ein Objektiv (Objektlinse) von langer Brennweite mit einem Okular (Augenlinse) von kurzer Brennweite. Ob wirklich Johannes Kepler diesen Fernrohrtyp – der außer in der Astronomie z. B. auch in geodätischen Theodoliten verwendet wird – erfunden hat, ist ungewiss. Das erste überlieferte Fernrohr in „Keplerbauweise“ wurde jedenfalls vom Jesuiten Christoph Scheiner um 1613 gebaut. Da sich der Strahlengang im Teleskop kreuzt, erzeugt das Objektiv ein reelles, aber auf dem Kopf stehendes (um 180 Grad gedrehtes) Bild des betrachteten Gegenstands, das man mittels des Okulars – nach dem Prinzip der Lupe – vergrößert betrachtet. grafik: Szőcs Tamás Holzschnitt Darstellung eines 45 m langen Teleskopes von Johannes Hevelius 1611-1687. Aus seinem Buch Machina coelestis (erster Teil), im Jahre 1673 veröffentlicht Newton - Teleskop - Design. Auf der linken Seite ist ein gekrümmter Spiegel AB, der das Licht, von rechts kommend, in einem Brennpunkt lenkt - Spiegel ist die Brennweite = Abstand um den Fokus. Auf dem Weg wird das Licht durch einen kleine, flache Spiegel CD abgefangen und zur Seite gelenkt. Der Schwerpunkt, wo das Bild des fernen Objekt gebildet wird, ist bei E. Ein kleines Objektiv bei F wird wie ein Okular verwendet, um das Bild zu vergrößern. Die prinzipielle Anordnung ähnelt der Kepler-Teleskop (siehe das Diagramm), außer mit einem gebogenen Metall-Spiegel anstatt eines Glas - Objektiv Gregory stellte sein Teleskop 1663 fertig. Wenig später im Jahr 1668 führten Isaac Newton und der Franzose Cassegrain ihre Teleskope der Öffentlichkeit vor. Unter den Gelehrten fand nun eine Europa weite Diskussion über die Vor- und Nachteile dieser Systeme statt. Das Gregory-Teleskop wurde noch bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Das Newton-System wird wegen seines einfachen Aufbaus bis heute von Amateur-Astronomen beim Eigenbau ihrer Instrumente bevorzugt. Für große Teleskope haben sich Varianten und Weiterentwicklungen des Cassegrain-Teleskops durchgesetzt. Das Cassegrain-Teleskop ist ein Spiegelteleskop, das 1672 von dem französischen Gelehrten Laurent Cassegrain (ca. 1629 - 1693), der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er war katholischer Priester und Gymnasiallehrer am Collège de Chartres. Da nur wenige Jahre vorher auch das Newton-Teleskop sowie das Gregory-Teleskop erfunden wurden, fand eine europaweite Diskussion über die Vor- und Nachteile dieser Systeme statt. grafik: Szőcs Tamás
Ähnlich wie beim Newton-Teleskop und beim Gregory-Teleskop werden die vom Hauptspiegel gebündelten Strahlen über einen Hilfsspiegel seitlich (Newton) oder durch eine Öffnung im Hauptspiegel zum Empfänger gelenkt. Ähnlich wie beim Newton-Teleskop und beim Gregory-Teleskop werden die vom Hauptspiegel gebündelten Strahlen über einen Hilfsspiegel seitlich (Newton) oder durch eine Öffnung im Hauptspiegel zum Empfänger gelenkt. Das einfallende Licht fällt auf einen konkav - parabolischen Hauptspiegel (den Primärspiegel). Dieser reflektiert das Licht zu einem konvex - hyperbolischen Fangspiegel, dem Sekundärspiegel. Er ist so angeordnet, dass sein auf seiner konkaven Seite liegender Brennpunkt mit dem des großen Parabolspiegels übereinstimmt. Sein auf seiner konvexen Seite liegender Brennpunkt zeigt in Richtung des Hauptspiegels. Entweder liegt der Empfänger vor dem Hauptspiegel (siehe Bild der Radarantenne), oder die reflektierten Strahlen erreichen ihn durch eine Öffnung im Hauptspiegel. Alternativ können die Strahlen auch vor dem Erreichen des Hauptspiegels mittels eines Planspiegels seitlich aus dem Tubus geworfen werden. Diese Position der Brennebene nennt man Nasmythfokus. Anders als beim Newton-Teleskop (Hilfsspiegel ist plangeschliffen) und so wie beim Gregory-Teleskop (Hilfsspiegel ist ein Ellipsoid) verlängert der hyperbolische Hilfsspiegel die Brennweite und ermöglicht kompakte Bauformen. Im Gegensatz zum Gregory-Teleskop liegt der Sekundärspiegel aber näher am Hauptspiegel als dessen Brennpunkt, was eine kürzere Bauform erlaubt. Das Bildfeld ist gekrümmt und auch andere optische Fehler treten auf. Das gilt besonders, wenn für kleine Teleskope ein sphärischer Hauptspiegel verwendet wird. Bis zu einem gewissen Grad können diese Fehler durch eine Retusche des Fangspiegels verringert werden. Andere Spiegelteleskope bauen in ihrer Ausführung auf dem Cassegrain-Teleskop auf und versuchen auf unterschiedliche Weisen, Bildfehler zu verringern: Nasmyth-Teleskop - Schmidt-Cassegrain-Teleskop - Maksutov-Teleskop - Hypergraph-Teleskop - Ritchey-Chrétien-Cassegrain-Teleskop (RC-Teleskop) Das RC-System hat sich beim Bau sehr großer Teleskope durchgesetzt Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Cassegrain-Teleskop Das erste Groß Teleskop wurde in Irland Birr Castle 1845 gebaut Leviathan of Parsonstown ist der inoffizielle Name des Rosse sechs Fuß Teleskop. Dies ist ein historisches Spiegelteleskop von 1,8 m Blende und war das größte Teleskop der Welt von 1845, bis zum Bau des 2,5 m Hooker Telescope im Jahre 1917. Das Rosse Teleskop wurde von William Parsons, 3rd Earl of Rosse auf seinem Gut Birr Castle bei Parsonstown - jetzt Birr in County Offaly, Ireland. gebaut. Parsons verbesserte die Techniken des Gießens, Schleifen und Polieren von großen Teleskopspiegeln und baute Dampfkraftmotoren - Schleifmaschinen für Parabolspiegel. Sein 0,90 m Spiegel von 1839 wurde in kleinere Stücke aufgeteilt und dann zum schleifen und polieren zusammen bebaut. Dessen Nachfolger wurde 1840 in einem Stück gegossen. Im Jahre 1842 fertigte Parsons seinen ersten 1,8 m Spiegel. Es dauerte weitere fünf Jahre, bevor er zwei geschliffene und polierte Spiegel hatte. Das Teleskoprohr und die Tragstruktur wurden im Jahr 1845 abgeschlossen.
25. Teleskope / Alma / Mauna Kea / GMT / Keck / Lasilla / Paranal / NTT / VLT / LBT / ELT / OWL / LSST / ING / GTC / TMT / EURO 50 / Die Gemini - Übersicht der existierenden oder geplanten optischen Teleskope nach Größe des Spiegels / Links William Herschel Telescope WHT 1×4,20 m 2.400 m Spanien 1987 Discovery Channel Telescope DCT 1×4,20 m 2.365 m USA 2010 Hale Telescope 1×5,08 m 1.713 m USA 1949 Large Zenith Telescope LZT 1×6,00 m Kanada 2003 Big Telescope Altazimuthal BTA 1×6,00 m 2.070 m Russland 1975 Multiple Mirror Telescope MMT 1×6,50 m 2.606 m USA 2000 Magellan 10 2×6,50 m 2.300 m Chile 2000 Gemini North 1×8,10 m 4.205 m Hawaii 1999 Gemini South 1×8,10 m 2.682 m Chile 2001 Subaru NLT 1×8,20 m 4.139 m Hawaii 1998 Large Synoptic Survey Telescop LSST 1×8,40 m 2.682 m Chile 2013 Large Binocular Telescope LBT 2×8,40 m2 3.267 m USA 2006 Very Large Telescope VLT 4×8,20 m 2.635 m Chile 1998 Gran Telescopio Canarias GTC 1×10,40 m 2.426 m Spanien 2007 Hobby-Eberly Telescope HET 1×11,10 m 1.980 m USA 1999 Southern African Large Telescope SALT 1×11,10 m 1.760 m Südafrika 2005 Keck 2×10,00 m 4.145 m Hawaii 1996 Thirty Meter Telescope TMT 1×30,00 m 2010 European Extremely Large Telescope ELT 1×42,00 m 2018 Overwhelmingly Large Telescope OWL 1×100,00 m 2020
University of Hawaii Mauna Kea Telescopes Optical / Infrared
Submillimeter
Radio
Die zwei KECK - Teleskope des Manau Kea Observatorium - Hawaii - 10 Meter Spiegel Videos Engineering connections - The Keck Observatory - Part 1 - 3 10:28
ESO betreibt in Chile das La Silla Paranal Observatorium und bietet einige der größten und modernsten beobachtenden Einrichtungen der Welt, an drei Standorten in Nord-Chile: La Silla, Paranal und Chajnantor
VLT - ESO Very Large Telescope in Chile Paranal
Die Paranal Einrichtungen Auf Paranal betreibt ESO das Very Large Telescope (VLT) mit vier 8,2-m-Teleskopen (das Referat Teleskope oder kurz UTS). Jedes UT bietet ein Cassegrain und zwei Nasmyth Fokus Stationen ESO betreibt auch vier 1,8 Teleskope (ATS), die als eine interferometrische array (VISA) verwendet werden. Derzeit sind 11 Instrumente, darunter 2 interferometrischen Instrumenten, operativ und bieten für die Wissenschaft Beobachtungen. Bald werden zwei weitere Teleskope betrieben werden: die 4 m-Infrarot - VISTA, und das 2,5-m-Teleskope VST Das Very Large Telescope (VLT) auf dem Cerro Paranal ist ESO führendes Gerät für Beobachtungen im sichtbaren und infraroten Licht. Alle vier Teleskope von 8,2 m Durchmesser sind einzeln in Betrieb mit einer großen Sammlung von Instrumenten. ESO betreibt weitere drei große Teleskope (3,6-m-Teleskop, New Technology Telescope (NTT), 2,2-m Max-Planck - ESO-Teleskop) in La Silla. Sie sind mit hochmodernen Instrumenten entweder vollständig von der ESO gebaut oder von externen Konsortien ausgestattet, mit substanziellen Beitrag von ESO.
APEX, die A Tacama P athfinder E xperiment, ist eine Zusammenarbeit zwischen Max Planck Institut für Radioastronomie (MPIfR) um 50% auf Onsala Space Observatory (OSO) bei 23%, und die Europäische Südsternwarte (ESO) auf 27% zu bauen und betreiben eine modifizierte ALMA Prototyp-Antenne auf den hochgelegenen Ort der Llano Chajnantor. Das Teleskop wurde von der VERTEX Antennentechnik, Duisburg, Deutschland geliefert. Das größte Einzel Teleskop der Welt - Large Binocular Teloscope LBT USA / Arizona mit zwei Spiegeln
Vom Large Binocular Telescope (LBT), an dem deutsche Institute zu einem Viertel beteiligt sind, erhoffen sich die Astronomen bislang unerreichte Einblicke ins All. Die erwarteten Bilder sollen sogar schärfer sein, als die von Hubble. Das Large Binocular Telescope auf dem 3.190 Meter hohen Mount Graham (Arizona) ist eines der herausragenden wissenschaftlich-technischen Projekte der modernen astronomischen Forschung. Der Name des Teleskops ist Programm: Das völlig neuartige Fernrohr wird über zwei riesige Sammelspiegel mit jeweils 8,4 Metern Durchmesser verfügen, die, auf einer gemeinsamen Montierung installiert, gleichzeitig auf ferne Himmelskörper ausgerichtet werden, ähnlich wie ein Feldstecher. Die Oberflächen der Spiegel sind dabei auf ein 20 Millionstel Millimeter extrem genau poliert: ein LBT-Spiegel - vergrößert auf die Fläche des Bodensees - hätte nur " Wellen " von einem fünftel Millimeter Höhe. Trotz ihrer Größe wiegt jeder der beiden Hauptspiegel nur 16 Tonnen. Die viel dickeren Spiegel klassischer Teleskope würden in dieser Dimension etwa 100 Tonnen wiegen und den Bau eines Fernrohrs dieser Größenordnung unmöglich machen. Photos by Marc-Andre Besel and Wiphu Rujopakarn
Durch die Vereinigung der Strahlengänge der beiden Einzelspiegel sammelt das LBT so viel Licht wie ein Teleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 11,8 Meter. Damit wird das mit einem 2,4 Meter-Spiegel ausgestattete Weltraumteleskop Hubble um den Faktor 24 übertroffen. Von noch größerer Bedeutung ist jedoch, dass das LBT dabei auch die Auflösung eines Teleskops von 22,8 Meter Durchmesser erreichen wird, weil es über die modernste adaptive Optik verfügt und die Bilder der beiden Teleskopspiegel in einem interferometrischen Verfahren überlagert werden. Damit gelingt es den Astronomen, durch Luftturbulenzen verursachte Unschärfen in den Bildern auszugleichen und weitaus schärfer als Hubble ins Universum zu blicken. "Das LBT wird uns völlig neue Möglichkeiten für die Erforschung von Planeten außerhalb des Sonnensystems oder zur Untersuchung der fernsten und damit jüngsten Galaxien eröffnen", sind sich Prof. Dr. Thomas Henning, Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA), und Dr. Tom Herbst (MPIA), Projektwissenschaftler im deutschen Konsortium, einig. "Was die Wissenschaftler in der nahen Zukunft an faszinierender Bildqualität erwarten können, lassen bereits die ersten LBT-Bilder erahnen", sagt Prof. Dr. Gerd Weigelt, Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Obwohl die Aufnahmen zunächst "nur" mit einem der beiden Hauptspiegel gewonnen wurden, zeigen sie bereits einen beeindruckenden Blick auf ein fernes Milchstraßensystem.
Das Doppelteleskop erfasst soviel Licht, das es in 2,5 Millionen km Entfernung das Licht einer brennenden Kerze erkennt . Mit Hilfe von Interferometrie soll auch das Licht von Zentralsternen quasi ausgeblendet werden, um deren eventuelle Planeten direkt sichtbar zu machen - Nulling - Interferometrie. Die ersten wissenschaftlichen Himmelsaufnahmen wurden jetzt mit einem der beiden Spiegel des Large Binocular Telescope (LBT) gemacht. Das unter Astronomen " First Light " (erstes Licht) genannte Ereignis ist ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme des größten und modernsten Einzelteleskops der Welt. Large Synoptic Survey Telescope LSST
Im Jahr 2003 wurde die LSST Corporation als Non - Profrit - Gesellschaft mit dem Ziel, ein Teleskop für die komplette Erfassung des Himmels zu bauen und zu betreiben, gegründet. Die mittels des Large Synoptic Survey Telescope LSST gewonnenen Daten sollen dabei in vollem Umfang der Öffentlichkeit und somit jedem Wissenschaftler und an der Astronomie Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Das mit einem 8,40 Meter großen Primärspiegel ausgestattete Teleskop soll voraussichtlich im Jahr 2010 erstmals in Betrieb und im Jahr 2014 endgültig fertig gestellt werden. Als Standort wurde der Gipfel des Cerro Pachón, einem 2.682 Meter hohen Berg in den chilenischen Anden gewählt. Im Gegensatz zu bisherigen Groß Teleskopen, die sich vorwiegend auf die Beobachtung und Erforschung einzelner, sehr weit entfernter Objekte und Phänomene konzentrieren, verfolgt das LSST ein anderes Ziel: Mittels der regelmäßigen, voraussichtlich innerhalb von drei Nächten abgeschlossenen vollständigen digitalen Kartographierung des Himmels sollen sich vergleichsweise schnell am Firmament bewegende Objekte wie Asteroiden, transneptunische Objekte aus dem Kuiper - Gürtel oder der Oortschen Wolke sowie Novae und Supernovae erfasst werden. Daneben sollen die auf den Aufnahmen abgebildeten Sterne, Galaxien und sonstige entfernte Strukturen des Universums in Form eines 3D - Atlas des Universums als Basis für eine umfassende Analyse der Masse Verteilung im Universum und damit der Suche nach der Dunklen Materie und Gravitationslinsen dienen. Giant Magellan Telescope GMT - PDF 31 sites Das Giant Magellan Telescope (GMT) ist ein geplantes Riesenteleskop im Hochland von Chile. Baubeginn ist 2012 , Fertigstellung 2019. Nach seiner genauen Kalibrierung soll es eine bis zu zehnfach bessere Auflösung (Trennschärfe) als das Hubble-Weltraumteleskop haben. Sein Name lässt die Verwandtschaft mit den beiden Magellan-Teleskopen der chilenischen Las Campanas-Sternwarte anklingen. Es soll nach Fertigstellung aus 7 Primärspiegeln mit je 8,4 m Durchmesser bestehen. Um einen zentralen Spiegel, mit einer Mittelöffnung für den Cassegrain-Fokus, sind die restlichen 6 eng peripher angebracht, wobei alle auf einer gemeinsamen azimutalen Montierung aufgebaut sind. So entsteht ein Teleskop mit einem effektiven Spiegeldurchmesser von 21,4 m (Fläche), bzw. 24,5 m (Auflösung). Als Vorbild dieser Bauweise gilt das Large Binocular Telescope (mit zwei derartigen Spiegeln) auf dem Mt. Graham in dem US-Staat Arizona. Die Brennweite des Primärspiegels ist mit 18 m für ein solches Gerät extrem kurz, was eine sehr kompakte Bauweise ermöglicht. (Zum Vergleich: Der Primärspiegel des Hale-Teleskop des Palomar-Observatoriums hat mit seinem 5m-Spiegel 17 m Brennweite.) Die effektive Brennweite des Gesamtsystems soll 203 m betragen. Bei der optischen Bauweise handelt es sich um ein aplanatisches Gregory-Teleskop. Die Größe des vignettierung freien Bildfeldes soll 26 Bogenminuten betragen. (Zum Vergleich: der scheinbare Durchmesser des Vollmondes beträgt ca. 30 Bogenminuten.)
GMT Partner Institutions: Carnegie Institution for Science - The University of Texas at Austin - Harvard University - The Australian National University - Smithsonian Astrophysical Observatory - University of Arizona - Texas A&M University - Astronomy Australia Ltd. - Korea Astronomy and Space Science Institute Grantecan GTC das neueste 2009 Spiegelteleskop video 2:42 Am 24. Juli 2009 wurde durch das Spanische Königspaar, auf der Insel La Palma, das größte Spiegeltelekop der Welt eingeweiht. Astronomen zieht es dorthin wegen der klaren Nächte. Die Inselgruppe im Atlantik gilt weltweit als eine der idealen Standorte, um das Universum zu beobachten. Das Herzstück dieses " Galaxien Jägers ist ein Spiegel von 10,4 Metern Durchmesser und eine nutzbare Fläche von knapp 82 Quadratmetern. Der Spiegel besteht aus 36 sechseckigen Segmenten, die zusammen 18 Tonnen wiegen.
Für glasklare Abbildungen soll unter anderem eine adaptative Optik sorgen. Sie gleicht 200 Mal pro Sekunde die Verzerrungen des Lichts auf seinem Weg durch die Atmosphäre aus. Die Wirkung lässt sich mit einer Münze, die in ein Schwimmbecken geworfen wird, veranschaulichen: Solange sich das Wasser bewegt, ist sie kaum zu erkennen, wird aber gleich sichtbar, wenn das Wasser stillsteht. Er ist rund sechs Quadratmeter größer als die der anderen Riesenteleskope - in der Astronomie sind das Welten. Seine Sehkraft entspricht 400.000.000 menschlicher Pupillen und es ist so präzise, dass man auf dem Mond einen Teller erkennen könnte. Das Teleskop wiegt 400 Tonnen und ist 45 Meter hoch. Das entspricht einem 14 Stock Hochhaus.
Jeder Hobbyastronom sollte es sich nicht nehmen lassen, bei einem Urlaub auf der Kanareninsel La Palma einen kleinen Abstecher zu den astronomischen Einrichtungen der Isaac Newton Telescope Group (ING), die den Kernbereich des Roque de los Muchachos Observatoriums darstellen, zu machen. Zu dieser Gruppe, dem eigentlichen Kern der international betriebenen astronomischen Einrichtungen auf La Palma, gehören die folgenden Teleskope: William Herschel Teleskop (WHT) mit einem 4,20 m Spiegel (optisch) Isaac Newton Teleskop (INT) mit einem 2,50 m Spiegel (optisch) Jacobus Kapteyn Teleskop (JKT) mit einem 1,00 m Spiegel (optisch) Daneben befinden sich auch eine Reihe weiterer Observatorien und astronomischer Einrichtungen, die ebenfalls von verschiedenen europäischen Staaten unterhalten werden und zum Roque de los Muchachos Observatorium gehören: GranTeCan (GTC) mit einem 10,40 m Spiegel (optisch) Galileo National Teleskop (GNT) mit einem 3,60 m Spiegel (optisch) Nordic Optical Teleskop (NOT) mit einem 2,50 m Spiegel (optisch) Liverpool Teleskop mit einem 2,00 m Spiegel (optisch) Mercantor Teleskop mit einem 1,20 m Spiegel (optisch) Swedish Solar-Teleskop (SST) mit einem 1,00 m Spiegel Durch Open Teleskop (DOT) mit einem 0,45 m Spiegel (optisch) Carlsberg Meridian Teleskop (CMT oder CMC) mit einem 0,18 m Refraktor (optisch) MAGIC Teleskop mit einem 17,00 m Spiegel (Cherenkov) Google Earth 3D-Modell des GranTeCan (GTC) Video: Thirty Meter Telescope TMT Die US-kanadische TMT Observatory Corporation will ihr geplantes 30-Meter-Teleskop auf dem 4200 Meter hohen, ruhenden Vulkan Mauna Kea auf Hawaii errichten. Bis 2018 bekommen die bereits zahlreich dort vertretenen Teleskope einen großen Bruder. Das Teleskop ist für Beobachtungen im Wellenlängen Bereich von 0,31 bis 28 Mikrometer konzipiert. Es wird mit einer adaptiven Optik ausgestattet sein, und bei Wellenlängen von mehr als 0,8 µm damit eine zehn x höhere Auflösungen als das Hubble Space Telescope erreichen Der Hauptspiegel des Teleskops wird aus 492 sechseckigen Segmenten mit je 1,45 Meter Durchmesser bestehen. Jedes von ihnen lässt sich unabhängig ausrichten, damit der Spiegel in jeder Lage stets seine optimale Form behält. Die Lichtausbeute des Spiegels wird diejenige der momentan größten Instrumente, wie beispielsweise die beiden Zehn Meter-Teleskope des Keck Observatoriums fast um das Zehnfache übertreffen.
TMT Fast Facts * 30 meter, f1 mirror * 492, - 1.45 meter mirror segments * 20 arcminute field of view 1st Light Instruments * Wide-field Optical Spectrometer and Imager (WFOS) * Near-infrared Integral Field Spectrograph and Imager for AO corrected images (IRIS) * AO at 1st Light: 0.8 Strehl at 2µ, 0.007” resolution @ 1µ, 30” field of view * Near-infrared multislit spectrograph and imager for AO corrected images over a 2” field (IRMS)
Es soll so klare Bilder wie ein Weltraum Teleskop liefern: Mit dem Thirty Meter Telescope (TMT) wollen Astronomen unter anderem das Licht der ältesten Sterne und Galaxien auffangen und analysieren. Außerdem sollen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems untersucht und physikalische Gesetze überprüft werden. Das TMT werde über neunmal mehr Fläche zur Datensammlung verfügen als die derzeit größten optischen Teleskope, teilte die TMT Observatory Corporation mit. An dem Projekt sind außer dem California Institute of Technology und der University of California auch kanadische und japanische Wissenschaftler beteiligt. 2018 - größte Auge in das Universum ELT The biggest planned for 2018 eye in the universe ELT & Euro 50 - video 3:41 Das European Extremely Large Telescope ELT, ist der Vorschlag der Europäischen Südsternwarte ESO für ein neues optisches Teleskop der nächsten Generation. Es wird einen Hauptspiegel mit 42 Metern Durchmesser haben, der aus 906 sechseckigen Spiegelelementen zusammengesetzt sein soll. Voraussichtlich wird der Bau im Jahre 2018 abgeschlossen sein. Es stellt einen technologischen Zwischenschritt zu dem ebenfalls geplanten Overwhelmingly Large Telescope OWL mit einem 100 Meter großen Hauptspiegel und dem Euro50 mit einem 50 Meter großen Hauptspiegel das. Mit einem Spiegeldurchmesser von 42 Metern wird es das größte Teleskop der Welt sein. European Extremely Large Telescope ELT Größenvergleich mit dem VLT Euro 50 - 50 meter Spiegel / PDF 7 sites Das OWL - der Gigant - 100 m Spiegel Die Planung geht in noch unvorstellbare Dimensionen - mit einem 100 Meter Spiegel Teloskop der ESO, dem Overwhelmingly Large Telescope OWL Dieses erdgebundene optische Teleskop hätte einen Primärspiegel von 100 m Durchmesser und damit etwa die hundertfache Fläche und also das hundertfache Licht Sammel Vermögen der damals größten Teleskopspiegel (Keck-Teleskope, Mauna Kea). Die Fläche des Primärspiegels wäre größer als die Fläche aller derzeit im Betrieb befindlichen Profi-Teleskope zusammen. Selbst der Sekundärspiegel wäre mit 30 m Durchmesser überwältigend groß. Beide Spiegel wären nicht aus einem Stück gefertigt (was technisch nicht machbar und wegen des extrem hohen Gewichts auch unsinnig wäre), sondern aus Hunderten von Spiegelsegmenten zusammengesetzt. Der Hauptspiegel soll aus 3048 hexagonalen Einzel Segmenten, der Sekundär Spiegel immerhin noch aus 216 Segmenten bestehen. Alle Segmente des Hauptspiegels sollen, um Kosten zu sparen, die gleiche Krümmung aufweisen und zusammen eine sphärische Fläche bilden, anstatt der üblichen paraboloiden oder hyperboloiden Form. So sollen selbst Auflösungen von nur 0,001 Bogensekunde möglich werden. Mit einem OWL könnte man Sterne bis zur 38. Magnitude (mag) beobachten. Mit dem Hubble-Weltraumteleskop im Jahr 2004 ist eine Beobachtung bis 31 mag möglich – das heißt, man könnte mit OWL noch etwa 625 mal lichtschwächere Objekte als mit Hubble beobachten, bzw. 625 Billionen mal schwächere Objekte als mit freiem Auge unter optimalen Sichtbedingungen.
Anders als bisherige Großteleskope sollte OWL nicht unter einer Kuppel montiert sein, sondern selbst frei stehen und tagsüber oder bei Schlechtwetter von einer etwa 220 m großen, freitragenden Halle geschützt werden. Diese würde für die Beobachtungen zur Seite gefahren werden. Der optische Aufbau besteht aus einem sphärischen Primärspiegel, einem planen Sekundärspiegel und einem vierelementigen katoptrischen Korrektor. Der sphärische Primärspiegel lässt sich aus uniformen Segmenten zusammensetzen; der ebene Sekundärspiegel ist vergleichsweise unempfindlich gegen Lageänderungen, die sich bei der Größe des Teleskops nur schwer vermeiden lassen. Der Korrektor gleicht die sphärischen Aberration des Primärspiegels aus und beinhaltet die adaptive Optik, welche atmosphärische Störungen des Lichteinfalls kompensiert.
Es existiert bereits im Computer. Das Riesenteleskop soll eine 40 mal bessere Auflösung und 1600 mal höhere Empfindlichkeit als das Hubble Weltraum Teleskop haben. Das scharfe Riesenauge könnte einen Menschen auf dem Mond erkennen. Seine lichtsammelnde Fläche wird 6.000 qm erreichen. Dringt das Licht eines Himmelskörpers durch die turbulente Erdatmosphäre, entsteht ein verzerrtes Bild. Abhilfe schafft die Adaptive Optik, die bereits beim VLT mit Erfolg eingesetzt wird. Ein wenige Zentimeter kleiner, extrem dünner Spiegel vor dem Detektor im Strahlengang des Teleskops verformt sich computergesteuert bis zu 500 x pro Sekunde und korrigiert so die störende Wirkung der Luft Turbulenzen. Die Bildqualität ist fast so gut wie bei einem Teleskop im Weltraum. Damit wird man in nie für möglich gehaltene Entfernungen vorstoßen. Es wird 100 x empfindlicher sein, als die derzeit größten Teleskope. Wo sind die Grenzen ? Mit dem 8 Meter Spiegel kann man bisher 133 Trilliarden Kilometer weit sehen. Wie weit wird es mit dem 100 Meter großen gehen?! Zur Erinnerung: 1 Lichtjahr ist keine Zeit Einheit, sondern eine Maß Einheit - die Entfernung, die das Licht in einem Jahr zurücklegt = 9,5 Billionen km ( 12 Nullen ) 26. Weltraum Teleskope / HUBBLE / SPITZER / COMPTON / CHANDRA / IXO - Video Deep Field Spektakulär war die Stationierung von 4 Weltraum Teleskopen, mit denen es möglich wurde, ohne Luftverschmutzung klare Bilder des Universums zu erstellen. 1st Compton Gamma Ray Observatory 2nd Chandra X Ray Observatory 3rd Spitzer Space Telescopes 4th Hubble Telescope HST Soace
Spitzer Space Teleskope Hubble Soace Telescope HST Video 9:59 Faszinierende Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble Das bisher größte davon ist das HUBBLE Teleskop. Es hat 3 Aufgaben zu erfüllen: es soll Bilder aufnehmen mit 1. sichtbaren - 2. ultravioletten - 3. infraroten Licht. 1990 wurde es im Weltraum in eine Höhe von 590 km gebracht und umkreist die Erde in 95 Min. Es hat einen Durchmesser von 4,30 Metern, wiegt 11.300kg und ist 13,10 Meter lang. Der Parabolspiegel ist 2,4 Meter und kann damit 20 Mpc ( 1 Megaparsec = 3,3 Millionen Lichtjahre ) Rechnung: 20 x 3,3 = 66 Millionen Lichtjahre x 9.5 Billionen km = 627.000.000.000.000.000.000 Trillionen km = 18 Nullen weit sehen. 2021 geplant " IXO " besser als HUBBLE video
Röntgenteleskope erkennen die Strahlung aus heißen Explosionswolken von Supernovas sowie von Himmelskörpern mit starken Magnetfeldern, wie bei Neutronensternen oder schwarzen Löchern. Nach Rosat, Chandra und Newton sollte ein Satellitentandem mit Namen Xeus die Aufgabe des modernsten Röntgenteleskops übernehmen. Sowohl bei der NASA als auch bei der ESA waren Wissenschaftler damit beschäftigt, Nachfolger für die Röntgen Weltraumteleskope Chandra und XMM Newton der beiden Weltraumorganisationen zu entwickeln. Mitte Juli entschied man sich, lieber gemeinsam einen Nachfolger zu bauen - das International X - ray Observatory, kurz IXO. Es ersetzt die europäischen Pläne für das Weltraumteleskop XEUS ( X - ray Evolving Universe Spectroscopy ), das zusammen mit der japanischen Weltraumagentur JAXA verwirklicht werden sollte. 27. Die MAGIC Teleskope - Augen für das Extreme Universum Seit Anfang 2009 suchen auf La Palma zwei Teleskope Gammastrahlen und dem Ursprung des Universums " Major Atmospheric Gamma-ray Imaging Cherenkov " MAGIC 2 Videos "The Magic Teleskope: Detektor Technik" konzentriert sich auf die Erkennung von MAGIC Technik und der technischen Lösungen für unsere Teleskope.
Video 4:43 Seit Mai 2009 befinden sich zwei neue Teleskope im Weltraum, die besser sind als HUBBLE, die beiden Herschel und Planck. Sie sind 1.000.000 km hinter dem Mond stationiert. Das Projekt wurde 1996 begründet und entstand in Zusammenarbeit von 40 europäischen und 10 amerikanischen Instituten mit der ESA. Nach fast 25 Jahren Entwicklung und 1,8 Milliarden Euro Kosten war es endlich so weit. Die Weltraumteleskope " Hersche l" und " Planck " gehören damit zu den größten Forschungsprojekten in der Geschichte Europas.
Ziel von Planck ist eine Kartierung der kosmischen Hintergrundstrahlung bei Frequenzen zwischen 25 und 1000 GHz. Die Winkelauflösung von Planck wird mit etwa 5 Bogenminuten wesentlich besser sein als bei den vergleichbaren früheren Projekten COBE und WMAP. Gleichzeitig werden Beobachtungen der Vordergrundstrahlung der Milchstraße und Galaxien gewonnen. Das Teleskop hat einen Hauptspiegel von 1,75 Meter × 1,5 Meter Größe und ist für möglichst geringes Streulicht konstruiert. Mit den beiden Instrumenten LFI (Niederfrequenz) und HFI (Hochfrequenz) wird ein weiter Frequenzbereich abgedeckt. Das 1921 kg schwere Planck Teleskop hat einen Hauptspiegel von 1,75 Meter × 1,5 Meter Größe. Es wurde zusammen mit dem Infrarotteleskop Herschel durch eine Ariane 5 ECA in den Weltraum gebracht. "Planck" befindet sich auf einer hochelliptischen Erdumlaufbahn zwischen 270 und 1.197.080 km Höhe, die 5,99° zum Äquator geneigt ist. Planck soll bis zur Erschöpfung des Kühlmittels etwa 21 Monate arbeiten. Zur Vereinfachung der Unterdrückung störender Emissionen von Sonne, Erde, und Mond fliegt der Satellit in einer Lissajous - Bahn um den Lagrange - Punkt L2 des Erde - Sonne - Systems. Er soll dort Temperatur Fluktuationen der Hintergrundstrahlung im Bereich von einem Millionstel Grad messen. Nach Simulationen von Gary Shiu und Bret Underwood von der University of Wisconsin - Madison könnten die Messungen des Planck Satelliten geeignet sein, die Stringtheorie zu überprüfen Noch vor wenigen Jahren benannte man die Größe des Universums mit 4.000.000.000 Milliarden Lichtjahre. Warum ? Weil die damaligen Mess Methoden keine anderen Werte zuließen. Diejenigen die größere Dimensionen annahmen, wurden verlacht und verspottet. Das Licht war das Problem. Bei den Versuchen, es sichtbar zu machen, stieß man an scheinbar unüberwindbare Grenzen. Erst mit der Entwicklung immer größerer, lichtempfindlicherer Glaslinsen - Teleskope, der Radio - Teleskopie sowie der rasanten Weiterentwicklung der Computer - Industrie, erkannte man bisher unvorstellbar Größen Ordnungen. LOFAR das Größte, ganz Holland
Das größte Radioteleskop : Atacama Large Millimeter Array ALMA geplant für 2025
Für ein weiteres Zukunft Projekt der ESO laufen bereits konkrete Vorarbeiten. In der chilenischen Atacama Wüste in 5000 Meter Höhe ist die Luft besonders klar und trocken. Hier soll ALMA errichtet werden, ein Teleskop, das eine Reise in die Frühzeit des Universums ermöglich. ALMA ist gigantisch. Vierundsechzig bewegliche Antennen mit jeweils zwölf Metern Durchmesser fangen Wellen im Millimeter- und Submillimeter - Bereich auf. Diese Mikrowellen durchdringen Gas- und Staubwolken, die oft die Sicht trüben und enthüllen Schwarze Löcher oder die Entstehung von Sternen. Das 600 Millionen Euro teure Observatorium ist ein internationales Projekt. Neben den neun Mitgliedstaaten der ESO nehmen auch die USA und Japan teil. Es ist ein internationales Projekt für den Bau eines radioastronomischen Teleskops in den Anden Chiles. Jede Antennenschüssel wird einen Durchmesser von 12 m haben und beweglich sein. Nach Fertigstellung soll das Netz variieren zwischen 150 m und 14 km breit sein. Dadurch sind Messungen im Bereich von 30 bis zu 950 GHz möglich. Der ALMA Korrelator, der die Informationen der Antennen erhällt, wird unglaubliche 1,6x1016 Rechnungen pro Sekunde machen. ALMA`s Lage in der Atacama Wüste ist eine der höchsten und trockensten Plätze der Erde. Dies macht die Lage perfekt für astronomische Forschung im Millimeter Wellenlängenbereich, da diese durch athmosphärische Feuchte absorbiert werden. Nach der Fertigstellung 2011 wird ALMA das größte und leistungsstärkste Teleskop der Welt sein. Derzeitig schätzt man die Größe des Universums auf 14.000.000.000 Milliarden Lichtjahre. Nur zur Erinnerung: 1 Lichtjahr = 9.5 Billionen Kilometer - 14 Jahre sind 133 Trilliarden Kilometer - eine Zahl mit 21 Nullen - sieht so aus: 133.000.000.000.000.000.000.000 Trilliarden Kilometer. Schon liest man in entsprechender Fachliteratur vorsichtige Schätzungen von bis zu 20 Milliarden Lichtjahren und Keiner lacht mehr darüber.
Dieser ist strukturell gleich aufgebaut wie das Universum und nur bis zu einer Größe von derzeit einiger millionenfacher Vergrößerung sichtbar zu machen. Auch hier war bisher das Licht, besser die Belichtung des beobachteten Objekts, das Problem. 1595 baute der Holländer Hans Hanssen das erste Mikroskop mit 3 - 9 facher Vergrößerung 1595 Hans Hanssen 1625 erste gezeichnete Bilder Bakterien - Viren entdeckt
1695 war bereits eine 6o fache Vergrößerung möglich. Vor 400 Jahren ermöglichten geschliffene Glaslinsen, erstmals den Blick in eine bisher unbekannte Welt. Durch Lichtbrechung waren dies jedoch begrenzt. Die größte Vergrößerung bei einem Licht - Mikroskop lag bei 2.000 fach Erst als zu Beginn des 20. Jahrhundert der Elektronenstrahl, viele tausendfache Vergrößerungen zuließ, drang man in andere Welten ein. 1931 wurde durch die Deutschen Max Knoll und Ernst Ruska das Elektronen Mikroskop entwickelt, für das 50 Jahre später !!! 1986 Ernst Ruska den Nobelpreis erhielt. Elektronenmikroskop 1938 gelangen die ersten Aufnahmen von Viren
1981 bauten die beiden Physiker Gerd Binnig und Heinrich Rohrer das erste Rastertunnel Mikroskop, das auf der quantenmechanischen Erscheinung des Tunnelstroms beruht. Sie erhielten 1986 den Nobelpreis für Physik dafür. Diese Forscher arbeiteten aber immer weiter Rastertunnelmikroskop Nano Faser
Das Atomkraft Mikroskop wurde 1985 von Gerd Binning und Christoph Gerber entwickelt. Es arbeitet mit der Abtastung der Oberfläche durch eine winzige Sonde. Die zwischen der Oberfläche und der Sonde wirkenden Kräfte werden dabei wahr genommen. Der große Vorteil gegenüber dem Rastertunnel - Mikroskop, bei dem der Tunnelstrom zwischen Sonde und Probe gemessen wird ist, dass auch nicht leitende Oberflächen und weiche Proben untersucht werden können. Außerdem ist es möglich, winzige Kräfte zu messen. So sind Vergrößerungen von mehreren MILLIONEN Größen Ordnungen möglich. Man kommt dadurch in bisher unvorstellbare Welten. Atomkraftmikroskop AFM Spitze 5 nm Graphit - Probe 60.000.000 fach vergrößert
Bis in die 40er - Jahre des vorigen Jahrhunderts kannte man von einer Zelle nicht viel mehr als ihre ungefähren Umrisse. Heute können wir in das Innere einer Zelle blicken, in die Welt der Moleküle. Das gelingt mit dem Atomkraft Mikroskop - AFM . Man erkennt menschliche Chromosomen in ihrer dreidimensionalen Deutlichkeit. Jedes Tier und jede Pflanze hat einen individuellen DNS - Code. Dieses erstaunliche Molekül ist für die grenzenlose Vielfalt des Lebens verantwortlich. Aber das DNS-Molekül ist noch immer nicht das kleinste Bauelement des Lebens und auch nicht die Grenze unserer Wahrnehmung. In diesen Miniatur Welten entdeckt man nicht nur unsichtbares Leben, man erkennt auch, wie die Welt aufgebaut ist. So ist auch jede einzelne Zelle eine komplexe Welt für sich. Gleichzeitig ist der menschliche Körper weit mehr als die Summe seiner 100 er Billionen Zellen. Zu den leistungsfähigsten Mikroskopen gehört das Hochspannungs - Höchstauflösungs - Mikroskop JEM - ARM 1250 mit einer Beschleunigung Spannung für Elektronen von 1250 Kilovolt und einer Punkt Auflösung von 0,12 Nanometern ( millionstel Millimeter ) Dass man damit in atomare Dimensionen vordringen kann, deutet bereits das Kürzel ARM an: Es steht für Atomic Resolution Microscope. Mit seinen Hochspannungsgeneratoren erreicht die gigantische Anlage eine Höhe von insgesamt acht Metern (drei Meter davon misst allein die Mikroskopsäule), und ihr Gewicht beträgt 35 Tonnen. Das ganze Mikroskop ruht Erschütterung frei auf einem 235 Tonnen schweren Schwing - Fundament AFM Atomkraft Microscope Atome im Strontiumtitanat JEM - ARM 1250
33. Prof. Dr. R. L. Moessbauer
Die Bedeutung der Physik: “Die Physik ist darum bemüht, den Ablauf des Geschehens auf allgemein gültige Gesetze - die Naturgesetze - zurückzuführen. Diese Gesetze sind von übergeordneter Gültigkeit, nichts kann sich ihnen entziehen. Während alles Materielle in dieser Welt ständigem Wandel unterworfen ist, ist die naturgesetzliche Ordnung zeitlos. Wir können ihr, an jedem Ort und zu jeder Zeit, unser volles Vertrauen schenken und auf dieser aufbauen. Die Wurzeln der Physik liegen in der Antike. Jedoch erst im 17. Jahrhundert wurde durch Johannes Keppler, Galileo Galilei und Isaac Newton die Methodik der modernen Physik dadurch begründet, dass sie einzelne Vorgänge aus ihrem Zusammenhang herauslösten und mit Hilfe von Experimenten quantitativ untersuchten; dass sie schließlich ein physikalisches Grundgesetz mathematisch formulierten. Am Ende des 19. Jahrhunderts begann man, die elektronische Struktur der Materie aufzuklären. Joseph Thomson entdeckte 1897 das Elektron, das erste unteilbare Teilchen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte Albert Einstein mit seiner Relativitätstheorie unsere Vorstellung von Raum und Zeit. Er und Max Planck entdeckten das Photon als Elementarteilchen des Lichts. Werner Heisenberg, Erwin Schrödinger, Paul Dirac und Wolfgang Pauli haben mit der Entwicklung der Quantentheorie das Problem des Wellen - Teilchen - Dualismus gelöst. Diese Entdeckungen markieren den Beginn der modernen Physik des 20. Jahrhunderts. Seither entdecken die Physiker immer neue, aufregende Phänomene und Naturgesetze. Die Durchmusterung des Kosmos, z.B. mit Röntgen Teleskopen wird unsere Kenntnisse über den Ursprung, die Struktur, die Dynamik des Kosmos ebenso erweitern wie die Analyse der unsichtbaren Neutrino - Ströme mittels aufwendiger unterirdischer Detektoren. Experimente und theoretische Entwicklungen werden zu einem neuen Verständnis der elementaren Bausteine des Universums und einer einheitlichen Beschreibung der fundamentalen Naturkräfte führen. Physiker werden in Zukunft intensiver Fragestellungen physikalischer Natur in anderen Naturwissenschaften untersuchen, wie z.B. biophysikalische Elementarprozesse. Physik war, bleibt und wird auch künftig grundlegende Naturwissenschaft, Teil unserer Kultur und Grundlage unserer Technik sein.“ Rudolf Mößbauer München 2002
Bachblüten sind homöopathische Aufbereitungen von mit Quellwasser hergestellten Auszügen 37 verschiedener Blüten wild wachsender Pflanzen und der Essenz Rock Water, die aus einem bestimmten Quellwasser gewonnen wird. Die Pflanzen werden nach den Vorgaben von Dr. Bach gesammelt und nach 2 Methoden aufbereitet. Es gibt die Koch Methode und die Sonnen Methode. Im Sonnenlicht stehenden Blüten werden zwischen 8 - 9 Uhr gepflückt und für 3 - 4 Stunden in eine Glasschale mit reinem Quell Wasser gelegt. Diese Schale steht in der Nähe der Pflanzen. Wichtig ist, dass kein Schatten die Schale treffen darf , da dadurch die Wirksamkeit der Essenz verringert würde. Die dabei hergestellten wässrigen Auszüge werden dann, typisch englisch, in Brandy konserviert. Nach weiter Verarbeitung entstehen Konzentrate die später vom Anwender verdünnt werden. Bei der Herstellung von Globuli werden die Essenzen auf Saccharose Kügelchen aufgebracht. Die dahinter stehende Theorie ist auch hier die Übertragung der angenommenen Eigenschaften der Blüten von Pflanzen auf die Trägersubstanz Wasser. Bach arbeitete selber auch mit der Homöopathie. Einige Zeit war er Biologe an einem homöopathischen Krankenhaus. Er entwickelte neue homöopathische Präparate - Nosoden - und setzte sie in seiner Praxis ein. 35. Dr. Schüßler - Schuessler Salze Auch diese Therapie verwendet die Homöopathie als Grundlage Der deutsche Arzt Dr. Willhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) war ursprünglich ein überzeugter Anhänger der Homöopathie. Auch er war hoch begabt und hatte, wie Hahnemann, an namhaften Universitäten in Paris, Berlin, Gießen und Prag studiert. Wegen der schwierigen Arzneimittel Wahl bei der homöopathischen Therapie - aufgrund der riesigen Anzahl der Mittel - suchte er eine andere Heilmethode. Er entwickelte seine eigene " Biochemie ". Schuessler baut seine Therapie darauf auf, dass Krankheiten aufgrund gestörter biochemischer Prozesse entstehen, einem Ungleichgewicht im Mineralstoff Haushalt der Zelle. Fehlt eines der notwendigen Mineralien, kann es zu einer Störung des gesamten Gleichgewichts und somit zu einer Erkrankung des Organismus kommen. Schüßler grenzt zwar seine Heilmethode von der Homöopathie ab, das Verfahren zur Herstellung der Schüßlersalze geschieht aber auf homöopathische Art und Weise. Auch er " potenziert " seine Mineralsalze und wendet dabei spezielle " Verdünnungsprozesse an. Im Unterschied zur Homöopathie, verwendete er als Trägersubstanz ausschließlich Milchzucker. Damals bildeten 12 Salze die Grundlage seiner Therapie. Heute werden 27 Mineralien eingesetzt. Zitate Schüssler: ” Ich habe alles, durch Theorie und Praxis über die Molekular Wirkung der genannten 12 Salze von mir ermittelte in ein System gebracht, und meiner Heilmethode den Namen ” Biochemie “ gegeben. Die Biochemie ist mit der Homöopathie nicht identisch. ' “ Wer von kleinen Gaben reden hört, denkt gewöhnlich sofort an Homöopathie; mein Heilverfahren ist aber kein homöopathisches, denn es gründet sich nicht auf das Ähnlichkeitsprinzip, sondern auf die physiologisch - chemischen Vorgänge, welche sich im menschlichen Organismus vollziehen. Durch mein Heilverfahren werden Störungen, welche in der Bewegung der Moleküle der unorganischen Stoffe des menschlichen Organismus entstanden sind, mittels homogener Stoffe direkt ausgeglichen, während die Homöopathie ihre Heilzwecke mittels heterogener Stoffe indirekt erreicht.“ Schüßler, Wilhelm Heinrich (1874) Auch bei Schüssler waren die Gründe, etwas medizinisch völlig Neues zu suchen, ähnlich wie bei Hahnemann. Er war enttäuscht über die Wirkungslosigkeit der damaligen medizinischen Therapien. Beeinflusst wurde Schüssler von den Personen: Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, Rudolf Virchow, dem Begründer der so genannten Zellular Pathologie, Jakob Moleschott und seine physiologische Chemie und Justus von Liebig, mit 21 Jahren bereits Professor in Gießen, Begründer der organischen Chemie, Revolutionierung der organischen Elementaranalyse Begr. d. Mineraldüngung i.d. Landwirtschaftund - seine Arbeiten zum Mineralhaushalt der Tiere, der Pflanzen und des Bodens. Das Gedankengut dieser Männer lässt sich in den Lehrsätzen zusammenfassen:
36. Dissertationen - Literatur 130 Literaturhinweise Dr. med. K. Halter - Dr. med. M. Righettei - Schweiz Links Tiermedizin & Homöopathie: Dr. Dr. Peter Schneider
Fazit Die Beweisführung pro Homöopathie ist nicht anders als bei allen naturwissenschaftlichen Theorien. Dort bilden zu Beginn eines Lehrsatzes hypothetische Annahmen, mögliche mathematische Berechnungen und Schlussfolgerungen die einzigen Grundlagen. Die Argumentation, man findet nach millionenfacher Verdünnung keine MOLEKÜLE des Ausgangsmaterials mehr, ist nach Kenntnisnahme des zuvor Besprochenen nicht haltbar. Dann müsste die Physik als Wissenschaft angezweifelt werden. Die Moleküle sind nicht mehr da, weil sie in deren Bestandteile zerlegt wurden. Man kann mit den heute zur Verfügung stehenden Messinstrumenten, die durch die extremen Verdünnung - Stufen entstandenen kleinsten Strukturen der verwendeten Ausgangsstoffe und Trägermaterialien, einfach nicht sichtbar machen. Sie sind zu klein. galaxy ngc 1532 |
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