Immunsystem 1c   1 Bild Button pfeil1a  1a Bild Button pfeil1a  1b Bild Button pfeil1a   druck version Bild Button pfeil1    Bild fahne de flattert

Themen 35 - 39

35.  Der Urkornhof - Braunhirse  Bild Button pfeil1a

36. Abnehmen mit Braunhirse & Glykämischer Index Bild Button pfeil1a

37.  Tibetische Medizin - Padma 28  Bild Button pfeil1a

38.  HORVI - Therapie - Schlangen - Spinnen - Kröten - Skorpione  Bild Button pfeil1a

39.  Strophanthin - Quabain - Wundermittel gegen Herzinfarkt ?  Bild Button pfeil1a

35. Der Urkornhof - Urkorn Braunhirse Bild Button pfeil1a

In Österreich hat sich der Öko - Hof der Familie Kammerleithner dem Anbau von Ur - Getreidesorten gewidmet, wie Urkorn - Braunhirse 

Bild braunhirse3 Bild braunhirse4 Bild Buch urkornhof Mineralstoff Wunder Braunhirse

Die Hirse gehört – wie der Hafer – zu den Rispen Gräsern und war ursprünglich in Ostindien heimisch. Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen und wurde in Deutschland schon in vor christlicher Zeit angebaut. Bis vor 100 Jahren spielte die Hirse in der Ernährung eine große Rolle, geriet aber dann in Vergessenheit. Sie ist das Mineralstoff reichste Getreide der Erde. Hirse ist ein Gluten freies Produkt, frei von Kleber Eiweiss, das aus Glutenin und Gliadin besteht.

Hirse enthält sehr viel Kieselsäure, außerdem Fluor, Schwefel, Phosphor, Eisen, Magnesium, Kalium, Zink .... Besonders reichlich sind die Vitamine der B-Gruppe: B1, B2, B6, B17, Pantothen Säure und Nikotin Säure Amid vertreten. Mit 59 mg Kieselsäure, 6,8 mg Eisen, 0,6 mg Fluor, 3 mg Natrium und 170 mg Magnesium (in 100 g Hirse), ist sie ein guter Lieferant dieser wichtigen Mineralstoffe. Die Wirkstoffe beeinflussen positiv Knochen und Knorpeln, können einseitig bestehende schlacken artige Mineral - Stoffstauungen rückgängig machen und Mineralien Verluste auszugleichen.

Ihre Kieselsäure als wasserhaltige Verbindung von Siliziumdioxid, stellt eine bedeutende Ursubstanz für jeden lebenden Organismus dar. Kein lebender Stoff und kein Organismus kann ohne Kieselsäure existieren. Bei den Pflanzen hat die Kieselsäure vor allem eine Aufbau- und Stützfunktion. Auch im menschlichen Körper ist sie ein unentbehrliches Ordnungselement. Zusammen mit Kalk hat sie in erster Linie Stützfunktion, dabei gibt die Kieselsäure vor allem Elastizität, der Kalk gibt die Festigkeit. Kieselsäure festigt auch das Bindegewebe, das als Gerüst den Organismus durchzieht und die einzelnen Organe umhüllt. Das Bindegewebe ist das Ur-Gewebe im Körper. Den Abschluss nach außen bildet die Haut, die uns wie ein Kieselmantel umschließt. Der hohe Kieselsäure Gehalt sorgt auch für glatte und frische Haut und kräftige, glanzvolle Haare. Kieselsäure und Fluor helfen bei der Gesundung der Zähne und sorgen für feste Finger- und Zehennägel.

Kieselsäure aktiviert das Immunsystem und fördert die Bildung der Phagozyten. Das sind Zellen der allgemeinen, unspezifischen Abwehr. Sie werden auch als Fresszellen bezeichnet, da sie Fremdkörper erkennen und "auffressen" (phagozytieren) können. Dabei werden die Fremdstoffe zuerst von Ausläufern der Zellen umschlossen und dann in die Zelle aufgenommen. Schließlich wird der Fremdling unschädlich gemacht, indem er einfach durch die Enzyme der Fresszellen abgebaut wird. Er wird sozusagen verdaut.

Zu den Phagozyten gehören: Bild Button pfeil1a

  * Granulozyten (kleine " Fresszellen "

  * Mononukleare Phagozyten (große " Fresszellen ")

  * Monozyten (im Blut)

  * Makrophagen (im Gewebe)

Bild Braunhirse1 Bild braunhirse2 Warum Hirse im Alter

Mit zunehmendem Alter nimmt der Kieselsäuregehalt der Gewebe aber ständig ab. Dies äußert sich durch Faltenbildung der Haut, Bindegeweb Schwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden, Bandscheiben Schäden, Haltungsschwächen, Durchblutungsstörung, Schwindel, Müdigkeit, Ekzeme, Zahnschäden, Gelenkschaden, Gelenkentzündung, Brüchigkeit der Nägel, Schwäche der Sinne und des Nervensystems und allergischen Erscheinungen. Auf das Nervensystem hat die Kieselsäure, insbesondere durch die darin enthaltenen B - Vitamine, einen weitgehenden Einfluss. Kieselsäure ist auch unentbehrlich im Stoffwechsel, sorgt für Nachschub an Hormonen, reguliert den Wasserhaushalt und ist sogar für den Austausch der Nährstoffe mitverantwortlich. Hirse zeigt auch bei allen Ernährung bedingten Mängeln einen Reparaturcharakter. Sie ist besonders gut für stillende Mütter und sollte während der Heilung von Knochenbrüchen regelmäßig gegessen werden. Entzündliche Zustände – zum Beispiel der Blase – können unter Hirse Kost oft schneller abklingen.

Braunhirse hat bei allen diesen Ernährung bedingten Mangel Erscheinungen, zum Unterschied von anorganischen Präparaten , Reparaturcharakter. Silizium in organischer Form wirkt in unserem Körper wie ein Stützgewebe. Silizium bzw. Kieselsäure ist ein wissenschaftlich anerkanntes Spurenelement. Entscheidend ist aber die Menge, die wirklich in den Zellen ankommt. Der tägliche Mindestbedarf wird auf Grund von Bilanzstudien auf etwa 50 mg geschätzt. Eine Überdosierung oral aufgenommener Kieselsäure ist kaum möglich. Mehr als ca. 250 mg pro Tag können nicht resorbiert, aber schnell ausgeschieden werden. Deshalb sind zusätzliche Gaben von Silizium/ Kieselsäure in Verbindung mit Braunhirse potentiell sinnvoll. Die Stärkung des Immunsystems, Knochen, Haut, Haare, Fingernägel und Bindegewebe durch Silizium ist wissenschaftlich bestätigt. Silizium verschafft dem Abwehrsystem neuen Nährboden, der den Körper befähigt, sich vor ernährungs- und umweltbedingten Belastungen zu schützen. In Verbindung mit Silizium kann Kalzium besser in die Knochen transportiert und eingelagert werden.

Eine ausreichende Aufnahme von Silizium über die Nahrung, kann auch die Körper Elastizität über das Bindegewebe verbessern. Silizium zusammen mit Kalzium hat in erster Linie Stützfunktionen, dabei gibt das Silizium vor allem Elastizität sowie Geschmeidigkeit und das Kalzium die grob materielle Festigkeit. Silizium festigt das Bindegewebe, das als Gerüst den Organismus mit feinen Verästelungen durchzieht und die einzelnen Organe umhüllt. Es baut das Knochengerüst und den Knorpel auf und unterstützt das Wasser Bindung Vermögen der Eiweißkörper im Gewebe, um dadurch für weniger Faltenbildung der Haut sorgen.

Saarbrücken Zeitung über Braunhirse

Demnach schwören einige Läufer auf Braunhirse als Allheilmittel. Das Produkt, „das in Naturkost Läden und Reformhäusern bis vor Kurzem so gut wie nie verlangt wurde, wird den Händlern derzeit aus den Händen gerissen und soll schon zeitweilig ausverkauft sein. Es wurden einige Prominente aus der saarländischen Läuferszene zitiert wie Ultralaufpionier Eddi Hans (63) aus Lebach der einen 6-Stundenlauf damit schmerzfrei überstand und „Christian Astgen, Spitzenathlet vom LTF Marpingen“, der mit täglich zwei Löffeln im Orangensaft massive Knie Probleme in den Griff bekommen habe. „Wolfgang Lauff, 65, Jogger und Geschäftsführer des Rennclubs Saarbrücken, den die Achilles Sehne ein dreiviertel Jahr lang gezwickt hatte, ist nach vier Tagen Braunhirse schmerzfrei“.

Braunhirse „helfe bei akuten Sportverletzungen rasch auf die Sprünge und tue erstaunlich Gutes bei Arthrose, Rheuma, Asthma, Parkinson, Tinnitus, Haarausfall, Krampfadern und sogar Karies“ Kommentar eines Sportlers: Braunhirse - Wundermittel der Kenianer? “Die Kenianer und andere Ost Afrikaner sind doch bei Langstrecken Läufen immer vorne dabei! Und womit ernähren sich die ??? Natürlich mit Hirse!!!”

Man kann die gemahlene Braunhirse ins Müsli geben, aber auch in sämtlichen Flüssigkeiten, wie in frisch gepresstem Obst - oder Gemüsesaft, ebenso auch in Suppen und in Joghurt. 2 - 3 mal täglich. 1 Esslöffel, jedoch nicht mehr als 70 g. Als kleine Vorspeise oder als Beigabe zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit können auch zwei Teelöffel Braunhirse Mehl mit einem geriebenen Apfel vermengt werden. Die Braunhirse ist auch zum Keimen geeignet. Durch das Ankeimen vervielfacht sich der Gehalt an Vitaminen um 400 bis 600 Prozent. Außerdem hat sie eine hohe Enzym Aktivität, die im ruhenden Samen noch nicht vorhanden ist. Hirse als Basismittel bei Knochen Beschwerden. Hirse kann mit seinen wertvollen Mineralien im Vollwert- und Rohkost Zustand Knochen Beschwerden, insbesondere Arthrose an großen und kleinen Gelenken, wie auch an der Wirbelsäule heilend beeinflussen. Natürlich sollte die Heilkraft der Roh - Hirse durch Naturkost und gesunde Lebensweise unterstützt werden.

Ein Heilpraktiker berichtet :

“ Eine etwa 75 jährige Dame, die sich nur noch mit zwei Krücken fortbewegen konnte, wurde zur Operation der Bandscheiben ins Krankenhaus eingeliefert. Nach gründlicher Untersuchung eröffnete ihr der Chefarzt jedoch, dass es für eine erfolgversprechende Operation leider viel zu spät sei und sie sich damit abfinden müsse, in wenigen Wochen für immer auf den Rollstuhl angewiesen zu sein. Kurz nach dieser schockierenden Eröffnung kam der begleitende Oberarzt an ihr Krankenbett zurück und sagte der Dame, dass er von seinen betagten Eltern wüsste, dass diese schon seit Jahren gegen Kreuzschmerzen täglich drei bis vier Teelöffel Hirse flocken in Tee, Kaffee, Suppe oder einem sonstigen Getränk nehmen würden. Seitdem könnten sie ungehindert arbeiten. Daheim nahm die Dame regelmäßig ihre Hirsefloeckli ein und stellte ihre Ernährung weitgehend auf Naturkost um.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten; bald konnte sie eine, dann auch die zweite Krücke weglegen und inzwischen geht sie längst wieder beschwerdefrei ohne jede Behinderung zum Einkaufen etc. Doch der Hirse bleibt sie treu. “ Die Kieselsäure, bewirkt auch eine Entquellung arteriosklerotisch veränderter Gefäße und macht sie wieder elastischer; dadurch bessert sich auch die Durchblutung und zu hoher Blutdruck wird normalisiert. Gleichzeitig hemmt die Kieselsäure das Fortschreiten der Arterienverkalkung. Der Internist und Arteriosklerose - Forscher Prof. Gotthard Schettler (1917 - 1996) sprach schon Anfang der 1980er Jahre davon, dass die krankhaften Gefäß - Veränderungen "offensichtlich Rückbildung fähig" seien. Inzwischen ist es sogar gelungen, derartige Rückbildungen mittels spezieller Röntgenverfahren nachzuweisen Prof. Hans Kaffarnik, Universität Marburg

36. Abnehmen mit Urkorn Braunhirse & Glykämischer Index ( GI ) ( GLYX )

Brot selber backen & Ernährung nach Glykämischen Werten. Dabei nie hungern! Keine Mahlzeiten auslassen! Esse Nahrung die schmeckt und Freude macht Bild Button pfeil1a

1. Phase: Abnahmephase: Glykämischen Wert um die 35 einhalten bis das gewünschte Idealgewicht erreicht ist.

2. Phase: Sobald das Idealgewicht erreicht ist, soll der Glykämische Wert 50 nicht überschreiten. Solange konsequent einhalten, bis die Bauchspeicheldrüse wieder normal arbeitet und das Idealgewicht erreicht ist.

Der Glykämischen Index GI  Zitate Website http://www.montignac.com/de/index.php 85 Fragen/Antworten zur Montignac-Methode Bild Button pfeil1a

Der Pionier des glykämischen Index ist Michel Montignac war weltweit der Erste, der am Ende der Achtzigerjahre vorgeschlagen hat, das Konzept des glykämischen Index (damals fast unbekannt) zur Gewichtsreduzierung heranzuziehen. So ist er einer der besten Spezialisten geworden, der sein Konzept und dessen konkrete Anwendung perfekt beherrscht (Verringerung der Symptome und Prävention von Stoffwechselkrankheiten: Fettleibigkeit, Diabetes Typ II, Herz-Kreislauf-Krankeiten).

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Die Einteilung, die den physiologischen Gegebenheiten der Verdauung am besten entspricht, ist folgende:

  * niedrige GI liegen unter oder gleich 35

  * mittlere GI liegen zwischen 35 und 50

  * hohe GI liegen über 50

In der Montignac-Methode werden die Kohlenhydrate folgendermaßen eingeteilt:

  * niedrige GI liegen unter 50, wobei sie unter 35 sehr niedrig sind

  * hohe GI liegen über 50

Nahrungsmittel mit hohem GI

Maissirup

115

Bier*

110

Glukose (Traubenzucker)

100

Glukosesirup

100

Stärke, modifiziert

100

Weizensirup, Reissirup

100

Kartoffelgratin, Bratkartoffeln

95

Kartoffelstärke

95

Maltodextrin

95

Pommes frites

95

Reismehl

95

Kartoffelpüree (Instantflocken)

90

Klebreis, glutenhaltig

90

Weißbrot ohne Gluten

90

Cornflakes, Maisflocken

85

Hamburgerbrötchen

85

Karotten, gekocht*

85

Maizena

85

Pastinake*

85

Pfeilwurzelmehl (Arrow Root)

85

Popcorn (ohne Zucker)

85

Reis, gepufft

85

Reismilch

85

Reispudding, Reiskuchen

85

Schnellkochreis

85

Sellerie (Knolle), gekocht*

85

Tapioka

85

Weiße Rübe, gekocht*

85

Weißes Toastbrot

85

Weißmehl

85

Kartoffelpüree (selbst zubereitet)

80

Donuts, Berliner, Krapfen

75

Kürbis (Riesenkürbis)*

75

Kürbis (verschiedene)*

75

Lasagne (aus Weichweizen)

75

Milchreis, gezuckert

75

Waffeln (mit Zucker)

75

Wassermelone*

75

Amarant, gepufft

70

Bagels

70

Baguette, Weißbrot

70

Biskuit

70

Brioche

70

Brot, ungesäuert (aus Weißmehl)

70

Cerealien, raffiniert, gezuckert

70

Chips

70

Cola, Limonaden, Erfrischungsgetränke

70

Croissant

70

Datteln

70

Gnocchi

70

Hirse

70

Kochbanane (gekocht)

70

Kohlrübe, Steckrübe (gekocht)

70

Maisbrei, Polenta

70

Maismehl

70

Melasse, Sirup

70

Polenta, Maisgrieß

70

Ravioli (aus Weichweizen)

70

Reis, weiß, Standard

70

Reisbrot

70

Risotto

70

Rohzucker

70

Salzkartoffeln

70

Schokoladenriegel, zuckerhaltig

70

Special K®

70

Tacos

70

Teigwaren, Nudeln (aus Weichweizen)

70

Zucker, weiß (Saccharose)

70

Zwieback

70

Ahornsirup

65

Ananas (Dose)

65

Brotfrucht (Brotfruchtbaum)

65

Chinesische Reisnudeln

65

Couscous

65

Dicke Bohnen, gekocht

65

Dinkel

65

Getrockneter Zuckerrohrsaft

65

Graubrot (mit Hefe)

65

Jamswurzel

65

Kartoffeln mit Schale gegart (Wasser, Dampf)

65

Kastanienmehl

65

Konfitüre, gezuckert

65

Mais

65

Marmelade, gezuckert

65

Mars®, Snickers®, Nuts®, etc.

65

Mehl 50 % Vollkorn

65

Mehrkornbrot

65

Müsli (mit Zucker oder Honig gesüßt)

65

Pellkartoffeln

65

Quittengelee (mit Zucker)

65

Roggenbrot (30 % Roggen)

65

Rosinen

65

Rote Bete, gekocht*

65

Schokobrötchen

65

Sorbet, gezuckert

65

Tamarinde, süß

65

Aprikosen (Dose, mit Zucker)

60

Banane, reif

60

Eiscreme, gezuckert

60

Gerstengraupen, fein (Perlgraupen)

60

Grieß (aus Hartweizen)

60

Honig

60

Jasminreis (Duftreis)

60

Lasagne (aus Hartweizen)

60

Maronen, Esskastanien

60

Mayonnaise (industriell hergestellt, gezuckert)

60

Melone, Honigmelone*

60

Milchbrot

60

Ovomaltine

60

Pizza

60

Porridge, gekocht aus Haferflocken

60

Ravioli (aus Hartweizen)

60

Reis aus der Camargue

60

Reis, Langkorn

60

Schokoladenpulver, gezuckert

60

Vollkornmehl

60

Bulgur (gekocht )

55

Chicorée-Sirup

55

Ketchup

55

Mangosaft, ohne Zucker

55

Maniok, bitter

55

Maniok, süß

55

Mispel

55

Nutella®

55

Papaya

55

Pfirsich (Dose, gezuckert)

55

Reis, rot

55

Sandgebäck (Mehl, Butter, Zucker)

55

Senf, süß

55

Spaghetti, weiß, weich gekocht

55

Sushi

55

Tagliatelles, weich gekocht

55

Traubensaft (ungezuckert)

55

 

Nahrungsmittel und Produkte mit mittlerem GI

All Bran™ von Kelloggs

50

Ananassaft, ungezuckert

50

Apfelsaft, ungezuckert

50

Basmatireis, Langkorn

50

Brot mit Quinoa (ca. 65 % Quinoa)

50

Chayote, püriert

50

Couscous (Vollkorngries)

50

Energieriegel, ungezuckert

50

Kaki

50

Kekse aus Vollkornmehl, ohne Zucker

50

Kiwi*

50

Litschi/Lychee, frisch

50

Makkaroni (aus Hartweizen)

50

Mango

50

Müsli, ohne Zucker

50

Naturreis

50

Preiselbeer/Heidelbeersaft, ungezuckert

50

Surimi

50

Süßkartoffeln

50

Topinambur, Erdbirne

50

Vollkornnudeln

50

Ananas (frische Frucht)

45

Banane, leicht grün

45

Basmatireis, Vollkorn

45

Capellini (dünne Spaghetti)

45

Couscous, Vollkorn

45

Dinkel (Vollkorn)

45

Dinkel (Vollkorn)

45

Emmer-Vollkornmehl (alte Getreidesorte)

45

Erbsen (Dose)

45

Fruchtaufstrich (Konfitüre), ohne Zucker

45

Grapefruitsaft, ungezuckert

45

Hartweizen, trocken, vorgegart (10 Min. Kochzeit)

45

Kamut-Vollkornmehl

45

Kamutbrot

45

Kochbanane (roh)

45

Kochbanane (roh)

45

Kokosnuss

45

Müsli Montignac

45

Orangensaft, zuckerfrei

45

Preiselbeeren

45

Pumpernickel

45

Roggenvollkornbrot (100 %)

45

Tomatensoße (mit Zucker)

45

Trauben, frisch

45

Vollkornbulgur (gekocht)

45

Vollkorncerealien, ohne Zucker

45

Vollkorntoast, ohne Zucker

45

Apfelwein, trocken

40

Bohnen, rot (Dose)

40

Buchweizen, Vollkorn (dunkles Korn)

40

Dicke Bohnen, roh

40

Emmer (alte Getreidesorte)

40

Erdnussbutter

40

Falafel (aus Bohnen)

40

Feigen, getrocknet

40

Hafer

40

Haferflocken, grob

40

Kamut, Vollkorn

40

Karottensaft, ohne Zucker

40

Kokosmilch

40

Matzen (ungesäuertes Fladenbrot, Vollkornmehl)

40

Milchzucker

40

Pepino, Melonenbirne

40

Pflaumen, getrocknet

40

Pumpernickel Montignac

40

Quinoamehl

40

Quittengelee (ohne Zucker)

40

Sandgebäck aus Vollkornmehl, ohne Zucker

40

Sesammus, Tahin

40

Sorbet, ohne Zucker

40

Spaghetti, sehr kurz gekocht (5 Minuten)

40

Vollkornbrot (100 %) mit Hefe/Sauerteig

40

Vollkornnudeln, al dente

40

Zichorie (Getränk)

40

 

Nahrungsmittel und Produkte mit niedrigem GI

Adzuki-Bohnen

35

Amarant

35

Apfel, frisch

35

Apfel, getrocknet

35

Apfelmus, Apfelkompott

35

Aprikosen, getrocknet

35

Bierhefe

35

Bohnen, Borlotti

35

Bohnen, rot

35

Bohnen, schwarz

35

Cassoulet (franz. Bohnen-Fleisch-Eintopf)

35

Cherimoya, Zimtapfel, Annonenfrucht

35

Eiscreme (mit Fruchtzucker)

35

Erbsen, frisch

35

Erbsen, frisch

35

Falafel (aus Kichererbsen)

35

Feige, frisch

35

Granatapfel, frisch

35

Hefe

35

Joghurt**

35

Kichererbsen (Dose)

35

Kichererbsenmehl

35

Leinsamen/Sesam/Mohn, ganz

35

Mais, ursprünglicher (Indien)

35

Mandelmus, ungezuckert (aus geschälten Mandeln)

35

Nektarine

35

Orange, frisch

35

Pfirsich, frisch

35

Pflaume, frisch

35

Quinoa

35

Quitte, frisch

35

Schokoladenriegel (ohne Zucker, Montignac®)

35

Sellerie, roh

35

Senf, scharf

35

Sojajoghurt (aromatisiert)

35

Sonnenblumenkerne

35

Sprossenbrot (aus gekeimtem Getreide)

35

Suppennudeln aus Hartweizen

35

Tomaten, getrocknet

35

Tomatensaft

35

Tomatensoße, ohne Zucker

35

Wasa Köstlich (24 % Ballaststoffgehalt)

35

Weiße Bohnen, Perlbohnen

35

Wildreis

35

Brot (Montignac integral bread)

34

Aprikosen, frisch

30

Birne, frisch

30

Bohnen, grün

30

Grapefruit, frisch

30

Hafermilch (ungekocht)

30

Karotten, roh

30

Kichererbsen

30

Knoblauch

30

Linsen, braun

30

Linsen, gelb

30

Mandarinen, Clementinen

30

Mandelmilch

30

Marmelade, ohne Zucker

30

Milch (vollfett oder fettarm)**

30

Milch aus Milchpulver**

30

Passionsfrucht, Maracuja, Grenadille

30

Quark, nicht abgetropft**

30

Rote Bete, roh

30

Schwarzwurzeln

30

Sojamilch

30

Sojanudeln

30

Tomate

30

Weiße Rübe, roh

30

Bohnenkerne, grün (Flageolet)

25

Brombeeren

25

Erdbeeren, frisch

25

Erdnussmus, ungezuckert

25

Gerstengraupen, grob

25

Haselnussmus, ungezuckert

25

Heidelbeeren

25

Himbeere, frisch

25

Hummus (vegetar. Brotaufstrich aus Kichererbsen)

25

Johannisbeeren, rot

25

Kirschen

25

Kürbiskerne

25

Linsen, grün

25

Mandelmus, ungezuckert (aus ganzen Mandeln)

25

Mungobohnen

25

Schokolade, schwarz (>70% Kakaogehalt)

25

Sojamehl

25

Spalterbsen

25

Stachelbeere

25

Acerolakirsche, Antillenkirsche

20

Artischocke

20

Aubergine

20

Bambussprossen

20

Fruktose Montignac(Fruchtzucker)

20

Kakaopulver, ohne Zucker

20

Konfitüre/Marmelade, ohne Zucker (Montignac)

20

Palmherzen

20

Ratatouille

20

Schokolade, schwarz (>85% Kakaogehalt)

20

Soja Cuisine (Soja-Sahne)

20

Sojajoghurt (natur)

20

Tamarisoße (ohne Zucker oder Süßstoff)

20

Zitrone

20

Zitronensaft, ohne Zucker

20

Agavensirup

15

Blumenkohl

15

Brokkoli

15

Cashewnuss

15

Champignons, Pilze

15

Chicoree

15

Erdnüsse

15

Essiggurken

15

Fenchel

15

Getreide, gekeimt

15

Gurke

15

Haselnuss

15

Ingwer

15

Johannisbeeren, schwarz

15

Johannisbrotmehl (Carobpulver)

15

Kleie (Weizen, Hafer ...)

15

Kohl, Kraut

15

Lauch, Frühlingszwiebel

15

Lupine (Süßlupine)

15

Mandeln

15

Mangold

15

Nüsse

15

Oliven

15

Paprika

15

Pepperoni

15

Pesto

15

Physalis, Kapstachelbeere

15

Pinienkerne

15

Pistazien

15

Radieschen, Rettich

15

Rhabarber

15

Rosenkohl

15

Salat, grün

15

Sauerampfer

15

Sauerkraut

15

Schalotte

15

Soja

15

Spargel

15

Spinat

15

Sprossen

15

Stangenbohnen

15

Stangensellerie

15

Tempeh

15

Tofu

15

Zucchini

15

Zuckererbsenschote

15

Zwiebeln

15

Avocado

10

Nudeln, Montignac, (Spaghetti) mit niedrigem GI

10

Spaghetti, Montignac, mit niedrigem GI

10

Essig

5

Gewürze, Kräuter (Pfeffer, Petersilie, Basilikum, Oregano, Zimt, Vanille, etc.)

5

Krustentiere (Hummer, Krabben, Languste)

5

 

37. Padma 28 - Tibetische Medizin Bild Button pfeil1a   links Bild Button pfeil1a

Die Heilkunde alter Kulturen, wie auch die Tibetische  Medizin arbeitet nicht mit einzelnen Wirkstoffen oder Extrakten einer Pflanze, denn es gibt davon 5.000 bis 10.000 chemische Substanzen, die hinsichtlich ihrer Wirkung ergänzend funktionieren und nur so die unterschiedlichsten Ergebnisse bewirken. Gerb - und Bitterstoffe oder Tannine, die uns aus dem Schwarztee bekannt sind, wirken beispielsweise Entzündung hemmend, Reiz mildernd und antioxidativ. Pflanzenfarbstoffe aus Blüten, Blättern und Stängeln, wie z. B. die Flavonoide, wirken ebenfalls antioxidativ und stärken das Immunsystem, während die als Duftstoffe bekannten ätherischen Öle antimikriobiell, krampflösend und Entzündung hemmend wirken können.

Wenn man eine vielfältige pflanzliche Kost und besonders Heilkräuter oder Kombinationen zu sich nimmt, führt man seinem Organismus nicht bloß eine einzelne bioaktive Substanz zu, sondern eine breite Palette Nicht eine einzelne bioaktive Substanz, sondern ein bisher nicht entschlüsseltes additives oder synergistisches Zusammenwirken von Komponenten ist also für die gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich.

Bild Tibet Bild Medizin Padma 28 A Bild Padma 2 Bild Buch padma 28

Eine Tibetisches Rezeptur aus 22 Kräutern wurde durch einen russischen Arzt aus Tibet nach Europa gebracht und jetzt in der Schweiz unter der Bezeichnung PADMA 28 hergestellt. Die antioxidative Wirkung von tibetischen Kräuter Mischungen wie PADMA 28 wurde inzwischen auch durch naturwissenschaftliche Untersuchungen mit modernen Methoden eindrucksvoll bestätigt. So belegt zum Beispiel eine an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich durchgeführte Untersuchung die antioxidative Wirkung von PADMA 28.

"Es gibt deutliche Hinweise", faßt die Biochemikerin Marianne Suter von der ETH ihre Untersuchungsergebnisse zusammen, "Die eine Wirksamkeit der tibetischen Kräuter Mischung PADMA 28 gegen einen vorzeitigen Alterungs Prozess, gegen Arteriosklerose, die durch oxidativen Stress hervorgerufen werden, bestätigen. PADMA 28 kann solchen Krankheiten vorbeugen. Etwa ein bis zwei Prozent des eingeatmeten Sauerstoffs, so Suter, werden nicht zu Wasser, sondern schrittweise zu freien Radikalen abgebaut. Besonders schädigend, so Suter, sei Wasserstoffperoxid zum Beispiel in der Kombination mit Eisen oder Kupfer: " PADMA 28 kann Eisen und Kupfer binden, wodurch der Oxidationsprozess gestoppt werden kann." Zusätzlich sei die Fähigkeit von PADMA 28 sehr hoch, schon in kleinen Dosen freie Radikale zu neutralisieren. Wirksam sei PADMA 28 auch bei der Neutralisierung eines Prozesses, der zur Entstehung von Peroxinitrit führt. Dieses sehr reaktive Oxidans entsteht aus dem wichtigen Botenmolekül Stickstoffoxid und einem Superoxid, das zu verschiedenen Zell schädigenden Komponenten zerfällt. Suter: " PADMA 28 neutralisiert zu hundert Prozent eine Schädigung von Zellstrukturen, die durch Peroxinitrit ausgelöst würde." 

Die original Rezeptur mit 22 Kräutern  Bild Button pfeil1a

 1.  Marmelosfrucht (Aegie sepiar fructus) 20 mg

 2.  Nelkenpfeffer (Amomi fructus) 25 mg

 3.  Akeleikraut (Aaquilegiae vulgaris herba) 15 mg

 4.  natürlicher Gips  (Calcii sulphas pulv.) 20 mg

 5.  Ringelblumenblüeten (Calendulae flos) 5 mg

 6.  Kampfer (Dextrocamphora) 4 mg

 7.  Cardamom (Cardamomi fructus) 30 mg

 8.  Gewuerznelke (Caryophylli flos) 12 mg

 9.  Indische Kostuswurzel (Ccosti amari radix) 40 mg

10. Hedychwurzel (Hedychii rhizoma) 10 mg

11. Gartenlattich (Lactucae sativae folium) 6 mg

12. Islaendisches Moos (Lichen islandicus) 40 mg

13. Süßholz (Liquiritiae radix) 15 mg

14. Nimbaumfrucht (Meliae tousend fructus) 30 mg

15. Spitzwegerichkraut (Plantaginis herba) 15 mg

16. Vogelknöterichkraut (Polygoni herba) 15 mg

17. Goldfingerkraut (Potentillae aureae herba) 15 mg

18. Rotes Sandelhol (Santali rubri lignum) 30 mg

19. Sidakraut (Ssidae cordifoliae herba) 10 mg

20. Eisenhutknollen (Aconiti tuber) 1 mg

21. Baldrianwurzel (Valerianae radix) 10 mg

22. Myrobalanen (Myrobalani fructus) 30 m

“ Ich betreue Sportler und kann das nur bestätigen. Die Ausdauer - Leistung verbessert sich - die Infekt -Anfälligkeit ( ein großes Problem unter Leistungs Sportlern ) wird erheblich verringert Das Original PADMA 28 darf nur in der Schweiz verkauft werden. In Deutschland angebotene Produkte enthalten nicht alle Bestandteile. Auf deutsches Rezept ist es aber aus der Schweiz zu erhalten ”.

38. HORVI - Therapie Bild Button pfeil1a

Schlangen -, Kröten -, Spinnen -, Skorpione - und Molche - Toxine.

Die Verwendung von Substanzen und Giften aus dem Tierreich für Heilzwecke  ist Jahrtausende alt. Seit mehr als 50 Jahren arbeiten ausschließlich sehr erfahrene Therapeuten mit speziellen Produkten der Firma HORVI, die ihren Sitz in die Niederlande verlegt hat.  Hier sollen sie nur kurz vorgestellt werden. Der Autor hat einige erstaunliche Ergebnisse erzielen können, warnt aber vor Selbstversuchen. Die Erstherstellung tierischer Reintoxine, d. h. vom Fremdeiweiß befreiter Roh gifte, gelang in den 1930 er Jahren durch den Pharmakologen und Chemiker Dr. Waldemar Diesing. Er war ein Schüler des deutschen Physiologen, Nobelpreisträger Otto Warburg, dem Entdecker des Enzyms, der Cytrochrom-c-Oxidase, dem Otto Warburg den Namen „ Atmungs Ferment " gab.

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Die Gifte der Schlangen und anderer Tiere unterscheiden sich vor allem in den verschiedenen Komplexen von Enzymen.. Es handelt sich um Wirkstoffe, die in den Stoffwechsel Prozeß  und die Funktionen von Zellen eingreifen. Das typische Charakteristikum von allen Enzymen ist jedoch, dass sie nicht direkt Zellprozesse verändern und angreifen, sondern als Gruppe der Katalysatoren Stoffwechselvorgänge beeinflussen und steuern. Sie selbst bleiben unverändert und bilden keine weiteren Spaltprodukte wie herkömmliche Arzneimittel Frühe Untersuchungen wurden 1781 von Dr. Fontana veröffentlicht, in denen die Wirkung von Schlangengift auf die Blutgerinnung beschrieben wurde. 1827 wurde die Arzneimittelwirkung erstmalig von Dr. Constantin Hering untersucht. Nach Veröffentlichung seiner Forschungsarbeit “ Wirkung des Schlangengiftes, zum ärztlichen Gebrauche vergleichend zusammengestellt “(1837) hatte sich die Anwendung von Schlangengiften auch in der Homöopathie rasch etabliert. Hering studierte in Dresden Medizin. Während seines Aufenthaltes in Surinam (1827 - 1833) untersuchte er die Gifte von Lachesis, Crotalus, Vipera berus, Vipera Redii und Naja tripudians.

Bild Medizin Felice_Fontana_1730-1805 Dr. Felice Fontana Bild Button pfeil1a Bild Medizin Dr. hering 1 Dr. C. Hering 1800 - 1880, Bild Button pfeil1a

Giftnatter (Colubriden)                                                        Cobra                                                       Grüne Mamba

Bild schlange natter Bild schlange king-cobra Bild schlange grüne mamba

Viper                                                                                                       Klapperschlange                                    Lachesis - muta

Bild schlange Viper Bild schlange klapper Bild schlange lachesis muta

Vipern haben einen höheren Anteil an Gerinnung fördernden und hämolytischen Substanzen :

 Buschmeister (Lachesis) - Klapperschlange (Crotalus terrificus) - Puffotter (Bitis arietans) - Hornviper (Cerastis cornutus) - Krötenotter (Causus rhombeatus) - Mokassinschlange ( Agkistrodon piscivorus)- Sandviper (Vipera ammodytes) - Kettenviper (Vipera Russelli) - Kreuzotter (Vipera berus)

In allen Nattern und Vipern Giften sind Toxine ( Neurotoxine, Haemolysine, Haemorrhagine, Koaguline, Kardiotoxine ) und Enzyme in verschiedenen Anteilen enthalten. Enzyme dienen als Katalysatoren in lebenden Organen.

Es gibt zwei Wirkungsgruppen in den Schlangengiften:

a) die toxische Gruppe

Neurotoxine, Koaguline, Haemolysine, Haemorrhagine. Ferner Substanzen, welche die Funktion des Skeletts und der glatten Muskulatur, sowie des Herzens beeinflussen = Kardiotoxine. Auch solche, welche die amöbiode Bewegung der Leukozyten paralysieren = Leukozidine (Leukozidine = von Staphylokokken gebildetes Entoxin mit Membran schädigender Wirkung auf Leukozyten) und andere Zellen.

b) die fermentative Gruppe

Acetylcholin - Esterase, Proteasen, Peptidasen, Phospholiphase - A, Hyluronidasen, I - Aminosaeure - Oxydase, Co-Ferment, Phosphatase, Opho- ATP - ase, DPN - spaltendes Ferment, nur um einige zu nennen.

Man weiß heute, dass jedes Schlangengift zwischen 35 und 50 Enzym Arten aufweist. Die Zusammensetzung der Schlangengifte sind jeweils sehr verschieden wegen des unterschiedlichen Gehalts der wirksamen Komponenten. Diese natürliche Eiweißbrücke, die faktisch das Gift zusammenhält, ist mit 85 % Eiweiß im Rohtoxin vertreten und nur 15 % machen die Enzyme und Neurotoxine aus. Durch ihren hohen Eiweißanteil wurden Schlangengifte in der Human Medizin nahezu nicht eingesetzt. Erst als es Dr. Waldemar Diesing, gelang, durch einen fermentativen Abbau der Eiweiß Brücke, den Eiweiß Gehalt auf 1,8 bis 2 % zu senken, ohne dass das Gift zerfiel und dadurch unwirksam wurde, war aus dem Rohtoxin das Horvi-Reintoxin geworden und damit eine Enzym Therapie. 

Beim Einsatz der Horvi - Reintoxine kommen aber nicht einzelne Neurotoxine und Fermente zum Einsatz, sondern der Gesamtkomplex des Schlangen Giftes, allerdings befreit von der natürlichen Eiweißbrücke, dem Lösungsfluidum in der Giftdrüse. HORVI Produkte sind sowohl einzelne Tier Toxine, als auch Kombinationen von weiteren Giftträgern. Kombinationen mit geeigneten pflanzlichen Wirkstoffen kommen vereinzelt in Verbindung mit den Reintoxinen vor, wobei durch spezifische Enzymträger der allgemeine Wirkungsgrad erhöht wird. Die HORVI Therapie bewirkt drastisches Eingreifen ins Immunsystem und gehört nur in erfahrene Hände.

39. Strophanthin - Quabain  - Herzinfarkt - Ursache  Bild Button pfeil1a

bild buch chronischkrankAuszug aus dem Buch: “ Chronisch krank? Nein Danke: Wenn die Schulmedizin versagt ” von Broder Clausen

“...Bei weit mehr als 10.000 Obduktionen (Untersuchung am Leichnam) in Amerika hat sich herausgestellt, daß Gefäßverschlüsse an der Herzbasis, die tödlichen Infarktstellen aber an der Herzspitze lagen. Es hat sich erwiesen, daß die Gefäßverschlüsse meistens erst nach dem Infarkt entstanden. Außerdem steht eindeutig fest, daß trotz aller gefäßerweiternden Mittel, die in den letzten Jahrzehnten entwickelt wurden, die Zahl der Herzinfarkte weiter steigt und steigt.

Machen wir uns noch einmal die beiden Standpunkte deutlich:

1. Schulmedizin: Ein Herzinfarkt entsteht durch eine vorhergehende Verstopfung wichtiger Arterien. Diese Verstopfung bildet sich entweder langsam und führt zu sich steigernder Angina pectoris (anfallartige Schmerzen hinter dem Brustbein, ausstrahlend in den linken Arm infolge Erkrankung der Herzkranzgefäße) mit anschließendem Totalverschluß, dem Herzinfarkt. Oder der Verschluß findet plötzlich statt, ohne große Beschwerden davor, durch ein das Blutgefäß verstopfendes Gerinnsel, das die Versorgung des Herzmuskels abrupt unterbricht und so zum Herzinfarkt führt.

2. Mittlerweile bewiesene Theorie vieler anerkannter internationaler Wissenschaftler ist aber: Der Herzinfarkt findet in 99% aller Fälle im linken Herzmuskel statt, man nennt das Linksmyokardschaden. Die Muskulatur des Herzmuskels übersäuert, ein ähnlicher Fall wie beim Muskelkater, durch zu viel Milchsäure. Anders als die Muskulatur z.B. der Beine kann die Herzmuskulatur unter bestimmten Bedingungen diese Milchsäure nicht schnell genug abbauen, es kommt zum Absterben von Herzmuskelzellen, im schlimmsten Fall zum Infarkt. Nervöse oder rein koronare Beschwerden gibt es gar nicht. Alle Herzbeschwerden und die dazu gehörigen Herzsymptome stammen aus dem Herzmuskel, und zwar aus der geschädigten linken Herzkammer. Herzbeschwerden jeglicher Art deuten also auf eine Schädigung des Herzens hin und nicht auf verstopfte Blutgefäße. Verengte Blutgefäße führen nicht zum Herzinfarkt, aber der Infarkt führt anschließend zum Verstopfen der Arterien. Durch die abgestorbenen Zellverbände kommt es in den Arterien zum Blutstillstand und zur Gerinnung....

Es gibt 7 sogenannte Risikofaktoren oder Ursachen, die es laut Schulmedizin auszuschalten gilt:

1. Erhöhtes Cholesterin

2. Bewegungsmangel

3. Erhöhte Harnsäure im Blut

4. Übergewicht

5. Erhöhter Blutzucker

6. Rauchen

7. Erhöhter Blutdruck

zu 1: Cholesterin hat überhaupt keinen Einfluß auf Arteriosklerose,

zu 2:  Körperlich Behinderte, Gelähmte, Bettlägerige, Rollstuhlfahrer und Menschen, die kaum Sport treiben, bekommen keineswegs mehr Herzinfarkte als andere. Das ist statistisch erwiesen. Außerdem häufen sich in den letzten Jahren die Zeitungsmeldungen über junge Sportler, die plötzlich vom Infarkttod ereilt wurden.

zu 3:  Die Behauptung, daß Harnsäure, die ja auch Gicht auslösen soll, zur Erhöhung des Herzinfarktrisikos gehört, ist heute nicht mehr haltbar und ist aus der Argumentation der Schulmedizin annähernd verschwunden.

zu 4:  Übergewicht und Fettleibigkeit hat mit der Schädigung des Herzmuskels nichts zu tun. Ein norddeutscher Wissenschaftler hat aus seinem Archiv sämtliche Unterlagen seiner Herzinfarktpatienten heraussuchen lassen. Er hat dann festgestellt, daß die Infarktpatienten, die er in jahrzehntelanger Praxis behandelt hat, im Durchschnitt eher unter als über dem Idealgewicht lagen.

zu 5:  Diabetes bringt eine enorme Übersäuerung des Körpers mit sich. Diese Übersäuerung ist tatsächlich eine Gefahr für den Patienten.

zu 6:  Untersuchungen an über 15.000 Infarkpatienten haben gezeigt, daß kaum ein Unterschied besteht. Man könnte zwar annehmen, daß Rauchen zwar nicht die Kranzgefäße, dafür aber den Herzmuskel schädigt und deswegen zum Infarkt führt. Das ist aber nicht so. Es zeigte sich, daß unter den Infarktpatienten sogar mehr Nichtraucher als Raucher waren.

Zu 7:  Auch bei niedrigem Blutdruck kann man einen Herzinfarkt bekommen. Hoher Blutdruck schädigt zwar auf Dauer den Herzmuskel. Dies hat aber nichts mit der Theorie der verstopften Arterien zu tun. Wenn Menschen, die einen chronisch hohen Blutdruck haben, mit vernünftigen Medikamenten dafür sorgen, daß keine Übersäuerung entsteht, so können sie diesen Blutdruck unbegrenzt aushalten.

Diese Erläuterungen zum s.g. " Siebengestirn" der Infarktvorbeugung habe ich sinngemäß einem Interview mit Dr. Berthold Kern entnommen. Es ist veröffentlicht in dem Buch " Mikrowellen und Herzinfarkt " von Manfred Fritsch, das ich jedem, der Herzbeschwerden hat, dringend ans kranke Herz lege.

Zitat aus: http://herzinfarkt.twoday.net/topics/Chronich+krank+nein+danke/

Wieder in Deutschland in der Apotheke zu kaufen:  “ Strodival “

Bild Medizin Herz Infarkt Bild Medizin Herz Infarkt2 Bild Medizin Strophanthin Acokanthera

Strophanthin kommt im Samen von verschiedenen afrikanischen Pflanzen (Lianen, Foto links) der Gattung ''Strophanthus'' aus der Familie der Hundsgiftgewächse vor. Die Namen bekannter Strophanthine sind von verschiedenen Strophanthus-Arten abgeleitet: e-Strophanthin aus ''Strophanthus eminii'' g-Strophanthin aus ''S. gratus'' und ''Acokanthera oblongifolia.'' h-Strophanthin aus ''S. hispidus'' k-Strophanthin aus ''S. kombe` . Die auch bei uns heimische Sommer -Adonisröschen (''Adonis aestivalis'') enthält Strophanthidin, das Aglykon des k-Strophanthins, welches ebenfalls sehr giftig ist und weltweit zum Tode von Pferden geführt hat.

Geschichte  Die Eingeborenen Afrikas verwendeten die Samen der Strophanthus - Arten als Pfeil Gift. 1859 wurde die Herzwirkung des Strophanthus - Samens entdeckt, als während der Livingstone Expedition in Afrika die Zahnbürste des Biologen Kirk von diesem unbemerkt in Kontakt mit dem Strophanthus - Pfeilgift kam und unmittelbar darauf dessen Herzbeschwerden verschwanden. 1862 gelang es dem schottischen Pharmakologen und Kliniker 'Thomas Fraser, aus dem Samen des ''Strophanthus kombé'' k-Strophanthin zu isolieren. 1885 wurde der Gesamtextrakt von Strophanthus kombé als '' Tinctura strophanthia '' in die Herztherapie eingeführt und 1893 ins deutsche Arzneibuch aufgenommen. 1888 isolierte der französische Chemiker Arnaud das g-Strophanthin aus ''Strophanthus gratus'' und ''Acokanthera ouabaio'', welches ab 1904 als Reinsubstanz zur oralen Einnahme zur Verfügung stand. Die therapeutische Weiterentwicklung und der Nachweis der schnellen und starken Wirkung bei intravenös verabreichtem k-Strophanthin geht auf den deutschen Arzt Albert Fränkel zurück, der es ab 1905 bei Herzinsuffizienz anwandte. In Zusammenarbeit mit ihm entwickelte das damalige Pharma Unternehmen Boehringer Mannheim die erste intravenöse Darreichungs Form ''Kombetin®'', die bis zum Ende des 20. Jahrhunderts im Handel war. Ab 1906 war der Einsatz intravenös applizierten Strophanthins allgemein anerkannt. Dr. Ernst Edens (1876 - 1944) setzte Strophanthin intravenös ab 1928 erfolgreich auch bei Angina pectoris und Herzinfarkt ein, einer damals noch seltenen Erkrankung

 Dr. A. Fränkel. Bild Button pfeil1a   Prof. Dr. M. von Ardenn Bild Button pfeil1a Dr. Berthold Kern Bild Button pfeil1a

Bild Medizin Strophanthin Fraenkel  Bild Medizin von Ardenne Bild Medizin Stropanthin dr. berthold kern Bild Kirk Dr. Kirk

Dr. Kern führte 1947 oral verabreichtes g-Strophanthin zur Vorbeugung und Behandlung der Angina pectoris und des zunehmend aufkommenden Myokard Infarktes ein. Dr. Berthold Kern, der die Forschungsarbeiten und das Lebenswerk von Prof. Edens erfolgreich weitergeführt hat, behandelte bisher etwa 15.000 Herzpatienten mit Strophantin. Nur 4% von diesen bekamen im Laufe der Behandlungszeit einen erneuten Infarkt, und davon verlief keiner tödlich!

Das Geheimnis um die Wirkung des Strophanthin :

 Dr. Kern: “ Es keine Herzbeschwerden, die von den Herzkranzgefäßen ausgehen. Alle Beschwerden des Herzens gehen vom Herzmuskel aus und sind ein Warnsignal, spätestens jetzt mit einer Strophantin - Behandlung zu beginnen.”

 Durch Dr. Kern und Dr. M. von Ardenne weiß man heute, dass es sich bei der Schädigung der Links Innenseiten des Herzmuskels immer um eine Stoffwechsel Störung handelt. Immer bildet sich eine Übersäuerung durch Milchsäure heraus. Strophantin ist nun ein Mittel, dass die Zellen schlagartig entsäuert. Bis heute wird der Standpunkt, dass der Herzinfarkt völlig anders entsteht, nämlich am Herzmuskel selbst und nicht in den Herzkranzgefäße, von der Lehre an unseren Universitäten völlig abgestritten und tabuisiert.

Schon 1880 hat der Heidelberger Prof. Richard Thoma nachgewiesen, dass die Arteriosklerose nicht in der Lage ist, einen Herzinfarkt zu erzeugen.

Im Frühjahr 1931 trat der Ordinarius der Universität Düsseldorf, Prof. Edens vor den Internisten Kongress in Wiesbaden und erklärte, dass man nun eigentlich das Problem Herzinfarkt im Griff habe. Er hatte 1928 die überaus positive Wirkung des Strophantin bei Angina pectoris und Infarkten entdeckt. Er konnte zwar die genauen Wirk Mechanismen des Strophantin im Herzmuskel nicht erklären, handelte aber nach dem Grundsatz: Egal, ob wir kapieren, was da vor sich geht, es hilft und dann muss es eingesetzt werden. Prof. Dr. Edens hatte bis dahin sämtliche Patienten, die Herzin-farkte erlitten hatten oder unter Angina-pectoris litten, mit Strophantin behandelt. Das Ergebnis war, dass sie alle Beschwerde frei blieben, solange sie das Mittel einnahmen. Keinerlei Infarkte traten mehr auf!

1.  i. v. in hoher Dosierung = hemmt Funktion der Natrium - Kalium - Pumpe

2.  oral und i.v. in geringer Dosierung = stimmulierend auf Natrium - Kalium Pumpe

Zu 1 : In höheren Konzentrationen, die klinisch nur durch hohe Dosierungen intravenös verabreichten Strophanthins zu erreichen sind, hemmt der Wirkstoff die in Zellwänden lokalisierte Natrium - Kalium - Pumpe, den Rezeptor für Herzglykoside. Diese Natrium-Kalium-Pumpe (synonym: Natrium-Kalium-ATPase), die besonders zahlreich (millionenfach) in Nerven- und Herzmuskelzellen vorkommt, pumpt Natriumionen aus der Zelle hinaus und Kaliumionen hinein, was für viele fundamentale Zellfunktionen wichtig ist. Diese Hemmung der Natrium-Kalium-Pumpe wird als die klassische Wirkung der Herzglykoside angesehen, die über den erhöhten zellulären Gehalt an Natrium und somit auch Calcium (via Natrium-Calcium-Austauscher) zu einer Steigerung der Kontraktionskraft der Herzmuskelzelle führt (sog. positiv inotroper Effekt), ein wichtiges Wirkprinzip bei Herzinsuffizienz, der klassischen Indikation für Herzglykoside.

Zu 2 : In geringen, physiologischen Konzentrationen, wie sie als Hormon, nach oraler Gabe sowie auch nach langsamer intravenöser Injektion in niedriger Dosierung gemessen werden, wirkt Strophanthin hingegen stimulierend auf die Natrium - Kalium - AT Pase, was zur Senkung des zellulären Natrium- und Calciumgehalts führt. Die Stimulation der Natrium-Kalium-Pumpe durch g-Strophanthin ist in über 50 Studien beobachtet worden. Gao 2002 Saunders u. Scheiner - Bobis 2004. Die Natrium-Kalium-Pumpe reguliert u. a. den intrazellulären pH-Wert ( Schoner/Scheiner-Bobis ). Bereits ab 1971 wurde für Strophanthin nachgewiesen, dass es den Zell - pH - Wert des Herzens normalisiert ( M. von Ardenne / Kern ), was als ''Chemotropismus'' bezeichnet wurde.

Niedrige Konzentrationen an g-Strophanthin könnten aber dennoch einen positiv inotropen Effekt hervorrufen, also die Kraft steigern, mit der sich der Herzmuskel zusammenzieht, weil ein überhöhter Calciumgehalt, der bei Herzerkrankungen häufig ist, negativ inotrop wirkt. Zwei Drittel der Patienten mit schwerer Angina pectoris in der Studie von Dohrmann u. Schlief - Pflug 1986 zeigten einen ''positiv'' inotropen, die anderen einen ''negativ'' inotropen Effekt, jeweils nach oraler Einnahme von 12 mg oralem g-Strophanthin. Belz et al. 2004 beobachteten hingegen ''bei gesunden Versuchspersonen'' einen negativ inotropen Effekt nach 12 mg oralem g-Strophanthin.

Nach über 5 jährigen Recherchen legte der Autor Rolf Jürgen Petry eine verständliche! - Auswertung von 1380 Quellenangaben vor - aus rund 70 Jahren Behandlung mit Strophanthin. Darüber hinaus finden sich darin Dutzende von Studien über Therapie - Erfolge.

  Bild Buch Strophantin Bild Petri Zusammenfassung des Buchinhaltes durch dessen Autor: ( in Englisch ) Bild Button pfeil1a

“Auffällig ist die große Diskrepanz zwischen der umfangreichen Literatur - eine ganze Reihe von Studien, z.T. Doppelblind, und unzählige Berichte von 1950 bis 2000 - über die überragende Wirkung einer pflanzlichen Substanz, desHerzglykosids g - Strophanthin, bei der Prophylaxe und Behandlung des Herzinfarktsund der Angina pectoriseinerseits und der konsequenten Ausklammerung der beeindruckenden Fakten durch die medizinische Lehrmeinung andererseits, die das g-Strophanthin mit gravierenden Mängeln fehl beurteilt

Der Wirkmechanismus ist unzweifelhaft die Stimulation der Natrium - Kalium - Pumpe, wodurch geringe Konzentrationen von g-Strophanthin sehr Nebenwirkungs arm auf mehrere Komponenten wirken: das Myokard, die Arterien, die Erythrozyten und das Nervensystem. Seit 1991 gilt g-Strophanthin als neu entdecktes Hormon, wobei ihm fälschlicherweise die Rolle eines Hypertonie- Verursachers angedacht wird. Der jahrzehntelange Streit um das Strophanthin entzündete sich oft auch an z.T. durchaus ernst zu nehmenden innovativen Aspekten der Infarkt - Pathogenese, wie z.B. dem von der Anatomie nicht wahr genommenen Arterien - Netz im Herzmuskel selbst, der relativ geringen Häufigkeit von Koronar Thromben sowie der Rolle desTeufelskreises der durch Säure reduzierten Erythrozyten - Flexibilitaet als ein Starter oder zumindest Verstärker des Herzinfarkts. Tragisch wäre die drohende Versagung der Nach Zulassung des Medikaments durch das Bundesamt, wegen der fehlenden großen, zu teuren klinischen Doppelblind Studie. ”

Bild Medizin Melhorn Umfassende Infos zu Strophanthin findet man auf der Home des Heilpraktikers Alexander Melhorn Bild Button pfeil1a

57 Quellen zu Literatur und wissenschaftliche Angaben zu Wirksamkeit von Quabain / Strophanthin Bild Button pfeil1a

1) J.M.Hamlyn et al.: Identification and characterization of a ouabain-like compound from human plasma. Proc Nat Acad Sei USA 88: 259, 1991

2) R. E. Dohrmann et al : Senkung der Infarktletalitat doch möglich? Ärztliche Praxis 29: 1003-1004, 1977

3) R. E. Dohrmann & R. F. Heller: Therapeutische Ergebnisse beim akuten Myokardinfarkt unter Anwendung hoch dosierter Steroidgaben und fluiditätsbeeinflussender Pharmaka. Cardiol Angiol Bull 24: 17-22, 1987

4) R. E. Dohrmann & M. Dohrmann: Neue Therapie der instabilen Angina pectoris bei koronarer Herzerkrankung Erfahrungsheilkunde 33: 183-90,1984

5) R. E. Dohrmann et al: Klinisch-poliklinische Studie über die Wirksamkeit von g-Strophanthin bei Angina pectoris und Myokardinfarkt. Cardiol Bull 14/15: 183-187,1977

6) J. Grabka: Frühbehandlung von stenokardialen Beschwerden bei Untertagebergleuten. Erfahrungsheilkunde 30: 1162-63, 1981

7) H.Brembach: Infarktvorbeugung in der Arbeitsmedizin. notabene medici 7: 613-616, 1984

8) H. Salz & B. Schneider: Perlinguales g-Strophanthm bei stabiler Angina pectoris. Zeitschrift für Allgemeinmedizin 61: 1223-28, 1985

9) F. Kubicek & Th. Reisner: Hypoxietoleranz bei koronarer Herzkrankheit unter der Einwirkung von Digoxin, Beta-Methyl-Digoxin und g-Strophanthin, Therapie der Gegenwart 112: 747-768, 1973

10) Apotheker A Herbert GmbH: Eine Dokumentation ambulanz-kardiologischer Therapie-Ergebnisse nach Anwendung oralen g-Strophanthins, 1984, Anfragen bitte an Rolf-Jurgen Petry, Postfach 1305, D 27442 Gnarrenburg, e-mail strophanthin@web de

11) H.D.Görlich: Therapie-Umfrage zu Strodival. Zusammenfassender medizinischer Bericht, 2000, Anfragen siehe 10)

12) E. Moskopf & H. Dietz: Experimentelle u klinische Untersuchungen über eine zuverlässige orale Strophanthintherapie, Die Medizinische Welt 1955, S 1375-77, siehe auch G Kuschinsky: Klin Wschr 24/25: 502-503, 1947 und C. M. Yuan et al: Hypertension 22 :178-187, 1993

13) A.Matsumori et al: Modulation of cytokine production and protection against lethal endotoxemia by the cardiac glycoside ouabain. Circulation 96: 1501-6,1997

14) K. Greeff et al: Zur Pharmakokinetik des g-Strophanthins. Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung 40 (1974): 301-305

15) K. Rojsathaporn: Zur Pharmakokinetik der Strophanthusglykoside beim Menschen, Inaugural-Dissertation, Düsseldorf 1982, auch H Strobach et al: Absorption, metabolism and elimination of strophanthus glycosides in man Naunyn-Schmiedebergs Aren Pharmacol 334: 496-500,1986

16) H.P. Erdle: Pharmakokinetik des g-Strophanthins nach perlingualer und intravenöser Gabe, Inaugural-Dissertation, Heidelberg 1979, auch H.P.Erdle et al: Resorption und Ausscheidung von g-Strophanthin nach intravenöser und perlingualer Gabe, DtschMed Wochschr 104: 976-979,1979

17) G V Marchetti et al: Blood levels and tissue distribution of 3H-ouabain administered per os. Arzneimittelforschung 21: 1399-1403, 1971

18) J. Leuschner & A. Winkler: Toxicological studies with ouabain. Naunyn Schmiedeberg's Arch Pharmacol 363 (4) Suppl:139, abstract 544, 2001

19) E. Verspohl: Entwicklung radioimmunologischer Methoden zur Bestimmung von Herzglykosiden des Digitoxigenins, g-Strophanthins und k-Strophantidins mit Untersuchungen zur Pharmakokinetik des Digitoxins und g-Strophanthins, Inaugural-Dissertation, Düsseldorf 1973

20) J.Gao et al: Isoform-specific stimulation of cardiac Na/K pumps by nanomolar concentrations of glycosides. J Gen Physiol 119(4): 297-312, 2002

21) S. J. McGarry & A. J. Williams: Digoxin activates sarcoplasmatic reticulum Ca++ - release channels: a possible role in cardiac inotropy. BrJ Pharmacol 108: 1043-1050,1993

22) M.Fujino & S. Fujino: An immunohistochemical study of the significance of a new 31,5 kD ouabainreceptor protein isolated from cat cardiac muscle. Jpn J Pharmacol 67: 125-135,1995

23) L. F. Santana et al: Ca++ flux through promiscuos cardiac Na+ channels slip-mode conductance. Science 279: 1027-33, 1998

24) R. E. Dohrmann & E. Schlief-Pflug: Echokardiographische Studie zum Wirkungsnachweis äquivalenter Dosierungen von Nitrolingual und Strodival spezial bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit. Erfahrungsheilkunde 35: 61-66, 1986

25) F. Piscitello & G. C. Maggi: Effectiveness of orally administered g-Strophanthin on hemodynamics in cardiac patients. Arzneimittel-Forschung 23: 1546-47, 1973

26) M. Horackova & S. Müllen: The dual effects of ouabain on 45Ca-H- transport and contractility in adult rat ventricular myocytes. Pflügers Archiv 412: 277-284, 1988

27) E. Aceto & M. Vassalle: On the mechanism of the positive inotropy of low concentrations of strophanthidin. J Pharmacol Exp Ther 259: 182-189,1991

28) V. K. Sharma et al: Ouabain stimulation of noradrenaline transport in guinea pig heart. Nature 286: 817-819, 1980

29) Y. Gutman & P. Boonyaviroj: Mechanism of inhibition of catecholamine release from adrenal medulla by diphenylhydantoin and by low concentration of ouabain (10 (-10) M). Naunyn-Schmiedebergs Arch Pharmacol 296: 293-296, 1977

30) E. Ernst & T.Saradeth: Hämorheologische Effekte durch g-Strophantin. Erfahrungsheilkunde 40: 775-776, 199131) Henry DeMots, Shabudin H Rahimtoola, John H McAnulty & George A Porter (Portland / USA): Effects of ouabain on coronary and systemic vascular resistance and myocardial oxygen consumption in patients without heart failure. Am J Cardiol 41: 88-93, 1978

32) P. G. Agostini et al: Long-term use of k-strophanthin in advanced congestive heart failure due to dilated cardiomyopathy: a double-blind crossover evaluation versus digoxin. Clin Cardiol 17: 536-541,1994

33) Dr. med. Berthold Kern: Der Myokardinfarkt, Haug/Stuttgart, 1969, S 122 ff

34) R. Kracke: Zur perlingualen Strophanthin-Therapie. Dtsch Med Wschr 79 81-83, 1954

35) M. v. Ardenne et al: Klinische Prüfung des perlingual applizierten g-Strophanthin-Präparats Strodival (R) spezial mit Hilfe der 99 mTc-Myospect-Herztomographie. Z Klin Med 46: 667-669, 1991

36) S. F. Vatner & H. Baig: Comparison of the effects of ouabain and isoproterenol on ischemic myocardium of conscious dogs. Circulation, 58: 654-62, 1978

37) D.Branco & W.Osswald: Ouabain-induced efflux of catecholamines and metabolites from blood vessels of normotensive and hypertensive dogs, in E Erdmann, KGreeff, JCSkou Cardiac Glycosides 1785-1985, Steinkopff Verlag, Darmstadt, 1986

38) A. Broekart & T. Godfraind: The action of ouabain on isolated arteries. Arch Int Pharmacodyn 203: 393-395,1973

39) Prof H. Schmid-Schönbein: Was ist eine Mikrozirkulationsstorung?, Ärztliche Forschung 15. 10. 1982, S 3

40) Doerr,W. , Höpker, W. W. und Roßner,J.A.: Neues und Kritisches vom und zum Herzinfarkt. Sitzungsbericht der Heidelberger Akademie der Wissenschaften math -nat Klasse, Springer, Berlin-Hdlbg-N Y, 1974

41)T. Murakami: Intracoronary aspiration thrombectomy for acute myocardial infarction. Am J Cardiol 82: 839-844,1998, auch S 896-897

42) J. A. Lopez et al: Effect of intracarotid administration of ouabain in dogs. Am J Physiol 254: H148-H155, 1988

43) P. H. Joubert : Effects of cardiac glycosides on autonomic nervous system and endocrine glands, in Kurt Greeff (Hrsgb) Cardiac Glycosides Handbook of Exp Pharmacol, Band 56 l, Springer 1981, S 533-550

44) G. G. Beiz' et al: Pharmadynamic effects of ouabain following single sublingual and intravenous doses in normal subjects. Eur J Clin Pharm 26: 287-292, 1984

45) K. P. Agrawal et al: Airway responses to inhaled ouabain in subjects with and without asthma. Mayo Clin Proc 61: 778-784, 1986

46) W. D. Heiss, T. Reisner, H. Reisner, L. Havelec, F. Kubicek & K. Diemann: Beeinflußbarkeit der Hirndurchblutung durch Quabain. Wien Klin Wschr 88: 171 -174, 1976

47) W. Birkmayer, F. Hawliczek, V. Samec & D. Seemann: Der cerebrale Nutritionseffekt im Isotopenangiogramm. Archiv für Psychiatrie und Zeitschrift f d gesamte Neurologie 1961, S 346-353

48) M. Michalik et al: Das Verhalten vegetativer Parameter unter Anwendung von Ouabain (g-Strophanthin) bei endogen depressiven Patienten. Schweizer Archiv für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 125: 163-178, 1979

49) R. Schneider et al: Bovine adrenals contain, in addition to ouabain, a second Inhibitor of the sodium pump. J Biol Chem 273 :784-792, 1998

50) Akira Kawamura et al: On the structure of endogenous ouabain. Biochemistry 96: 6654-6659,1999

51) Schuren & Rietbrock in"Deutsche Medizinische Wochenschrift", Jahrgang 107, S. 1935, 1982

52) Baroldi G. and Scomazzoni G.: Coronary circulation in the normal and pathologic heart. American registry of Pathology, Armed Forces Institute of Pathology, Government Printing office. Washington, 1967

53) Giorgio Baroldi: Coronary thrombosis, facts and beliefs. Am Heart J 91: 683-688, 1976

54 a) M. Riehle, J. Bereiter-Hahn & B. Boiler: Effects of ouabain and digitoxin on the respiration of chick embryo cardiomyocytes m culture. Arzneimittelforschung 41: 378-384,1991

b) M. Riehle & J. Bereiter-Hahn: Ouabain and digitoxin as modulators of chick embryo cardiomyocyte energy metabolism. Arzneimittelforschung 44 943-947, 1994

55) K. Luckhaupt-Koch: Besonderheiten der Intensivbehandlung. in W Dick (Hrsgb ), unter Mitwirkung von H. P. Schuster: Notfall- und Intensivmedizin, De Gruyter Lehrbuch, Berlin - N Y, 1992, S 436 - 450, auf S 437

56) Mathias Bastigkeit: Medikamente in der Notfallmedizin, Verlagsges Stumpf & Kossendey, Edewecht, 2001, auf S 171

57) Wolfgang Rothmund: Kurzfibel der Kardiologischen Praxis, Kardiologie-Verlag Haubersbronn-Schorndorf, in Berthold Kern: Der Myokard-Infarkt 3 Auflage, Haug Verlag 1974

Bild buch schmidsberger herzinfarkt Bild buch bastigkeit Bild Kern dr. Dr. Berthold Kern hat eine erstaunliche Dia Sammlung erstellt. Bild Button pfeil1a

Das Diatextbuch wurde zwischen 1966 und 1979 von Dr. med Berthold Kern verfasst. Es war gedacht als Dokumentation interessanter Beobachtungen und ist mit mehr als 250 Dias illustriert. Es handelt von der Entstehung des Herzinfarktes, seiner Ursache und möglicher Therapien. 1995 wurde es auf den Rechner portiert. Die Bilder (Dias) sind teilweise schwarz  / weiß. Die Orginale sind mit 2400 dpi gescannt und ca. 1,2 bis 2,8 MB groß.

Zitat Rolf - Jürgen Petry : Der Wirkmechanismus - ein fundamentaler Irrtum der Pharmakologie

Wie wirkt g-Strophanthin genau? Der Rezeptor für Strophanthin ist die Natrium - Kalium - Pumpe, die in der Zellwand aller Körperzellen in großer Zahl vorkommt (z.B. Lymphozyt: 44.000, Myokardzelle: 10 Mio.) und ständig Natrium aus und Kalium in die Zelle pumpt (bis 200 mal pro Sekunde), was für viele grundlegende Funktionen äußerst wichtig ist.

Laut Lehrbuch ist Strophanthin ein Hemmer der Natrium - Kalium - Pumpe, doch trifft dies in Wirklichkeit nur für toxische Konzentrationen zu. Die natürlicherweise und auch nach Einnahme des Mittels im Körper vorkommenden geringen Konzentrationen wirken jedoch genau entgegengesetzt: die Stimulation der Natrium - Kalium - Pumpe ist durch über 50 sehr wenig beachtete, unwiderlegte Studien gut dokumentiert, zuletzt durch Gao et al. 2002 im Journal of General Physiology (20). Über den Natrium - Calcium - Austauscher senkt Strophanthin dann nicht nur den Natrium-, sondern auch den Calcium Gehalt der Zelle.

 Digitalis scheint nicht nicht in der Lage zu sein, die Natrium - Kalium - Pumpe zu stimulieren.

Hier hätten wir also den grundlegenden Unterschied in der Wirkung von g-Strophanthin und Digitalis, der verdeutlicht, warum eine Digitalisierung wegen vermeintlicher Kumulierung keine Gegenanzeige für orales g - Strophanthin darstellt, sondern dieses von den Praktikern sogar bei Digitalis - Intoxikation empfohlen und als positiv wirksam beobachtet wurde. Und es wird verständlich, warum eine hohe Resorption für Strophanthin zwar gegeben, doch nicht zwingend notwendig ist - z.B. zeigen sogar noch 0,1 Piko - Mol g - Strophanthin eine reproduzierbare Wirkung bei der Steigerung die Fettsäure - Oxidation von Herzmuskel Zellen, eine Konzentration, die man nicht einmal mehr messen kann (54).

Dazu kommen Differenzen bei der Wirkung auf einen neuentdeckten Rezeptor für Herz Glykoside am Sarkoplasmatischen Retikulum ( Calcium - Speicher ) in der Zelle (21-22) und auf die Natrium - Kanäle (23). Bei ersterem führen schon 10 fach geringere Konzentrationen von Digoxin als g-Strophanthin zur Calcium - Freisetzung (21), und bei letzteren führen schon 0,1 Nano - Mol Digoxin zum halbmaximalen Effekt, das durch die Natrium Kanäle Calcium in die Zelle strömt (bis zu 30 Prozent des Gesamt-Einstroms), wozu g-Strophanthin die hundertfache Konzentration benötigt. g-Strophanthin (und wahrscheinlich k - Strophanthin) scheint allein von allen Herzglykosiden die Na - K - Pumpe ohne unerwünschte Nebeneffekte auf den Calcium - Haushalt stimulieren zu können, was eine einfache theoretische Erklärung sein kann für den in der therapeutischen Praxis unzählig oft beobachteten ausgezeichneten Erfolg des oralen g - Strophanthins.

Die Senkung des intrazellulären Calcium-Gehalts durch " low doses " von g - Strophanthin bedeutet übrigens nicht, dass nicht dennoch eine Steigerung der Kontraktilität des Herzmuskels ( positiv inotroper Effekt ) möglich ist (24-27), da ein überhöhter Calcium-Gehalt einen negativ inotropen Effekt auslöst (27).

g - Strophanthin wirkt auf mehrere Komponenten

Da jede Körperzelle Natrium - Kalium - Pumpen auf weist, kann g - Strophanthin auf alle beteiligten Komponenten positiv einwirken und zeigt Qualitäten im Wirkkreis einer ganzen Reihe von Einzel Medikamenten.

...auf die von einer Minder Durchblutung betroffenen Herzmuskel Zellen, die diese Situation mit Strophanthin besser überstehen können (Effekt wie ein Calcium - Antagonist). Da bei einer Minderdurchblutung die Natrium - Kalium - Pumpe in ihrer Aktivität vermindert ist durch Freie Radikale und niedrigen pH - Wert), suchen die Forscher weltweit nach einer Lösung hierfür, ohne zu ahnen, daß sie schon oft mit ihr gearbeitet haben, denn g - Strophanthin wird in der Forschung oft angewendet, um in größeren Konzentrationen die Natrium - Kalium - Pumpe in den verschiedensten Experimenten zu hemmen. - Zumindest könnte man so die Randbereiche vor der Nekrose schützen und das Infarkt - Areal minimieren.

...auf die Nervenzellen im Herzmuskel Gewebe (28) und die Nebennieren (29), die mit Strophanthin weniger Streßhormone ausschütten (Endeffekt wie ein Beta-Blocker), auf den Blutdruck (30-33, 8), der von Strophanthin nur dann gesenkt wird, wenn er zu hoch ist (34, 8) s.u., auf die Durchblutung, die mit Strophanthin verbessert wird (35-36) - durch Wirkung auf die Arterien (37-38) und die roten Blutkörperchen (30), deren Verformbarkeit auch im sauren Milieu gesteigert wird (ein ASS-ähnlicher Effekt). Diese Fähigkeit der Erythrozyten ist besonders wichtig, da ihr Durchmesser (8 Mikrometer) größer ist als der der Kapillaren (3 Mikrometer), durch die sie - langgestreckt in U-Boot Form - hindurch schlüpfen müssen. Sie können dies jedoch nicht so gut, wenn sie voll Natrium und Wasser sind (Folge der gehemmten Natrium-Kalium-Pumpe) und prall sind (vergleichbar mit einem voll aufgepumpten und starren Ball) (39).

So werden sie also in der Situation einer Ischämie oder eines Stoffwechsel - Chaos durch Stress - Hormone starrer, was den Blut Fluß und den Abtransport der Säuren einschränkt, d.h. der Säuregehalt des Gewebes steigt und hemmt die Natrium - Kalium - Pumpen aller Zellen noch mehr - ein Teufelskreis, der sich bis zum Absterben von Herzmuskel Gewebe hochschaukeln könnte, auch ohne eine Thrombose. Es gibt nämlich etliche Studien, die die (relativ) geringe Häufigkeit von koronaren Thrombosen belegen, z. B. 20 % von Prof. Doerr 1974, dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (40), und 49 % von Murakami et al. im American Journal of Cardiology 1998 (41). Es handelt sich um einen unbeachteten Mechanismus, wie ein Herzinfarkt entstehen oder zumindest vergrößert werden könnte.

Aufgrund eines beobachteten anti entzündlichen Effekts (13) und seiner Sympathikus - hemmenden (28-29) und Parasymathikus-stärkenden Wirkung (37, 42-43) könnte g - Strophanthin zu einer Reduzierung von koronaren Spasmen mit Aufbrechen von sog. Instabilen Plaques führen. Die Gesamt - Wirkung ähnelt der eines sog. Nitro-Präparates, das üblicherweise bei Angina pectoris gegeben wird - nur dass erfahrungsgemäß bei g - Strophanthin die Gefahr des Blutdruck - Abfalls und der Gewöhnung vermieden wird. Diese Wirkung wurde von Prof. Beiz (Wiesbaden) 1984 in einer Crossover - Doppelbünd - Studie (44) festgehalten und von Prof. Dohrmann 1986 bestätigt (24).

Auch bei leichter Herzinsuffizienz (10-11), Asthma bronchiale (45), Durchblutungs-Störungen des Gehirns (46-47) und endogener Depression (48) gibt es positive Studien Ergebnisse mit g Strophanthin, spekulativ auch noch bei 30 anderen Erkrankungen, bei denen die Aktivität der Natrium - Kalium - Pumpe im betroffenen Gewebe und/oder der leicht zugänglichen roten oder weißen Blutkörperchen vermindert ist.

Eine Auswahl seiner Artikel und Links über: Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall

Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall helfen. Bild Button pfeil1a

 Dem Herzkranken Strophanthin zu verweigern, lässt sich damit vergleichen, dem Diabetiker Insulin zu verweigern. Bild Button pfeil1a

 Artikel in englischer Sprache: Cardiac Infarct - ( Ouabain ) - the Endogenous Hormone Bild Button pfeil1a

Herzinfarkt und Bypass:  Bypass und Bypassoperation für das Herz - der ' Koronar-Bypass '  Bypass und Bypass Operation als letzte Chance Herzkranker? Ein teurer Wissenschafts Irrtum! Bild Button pfeil1a

Herzinfarkt - Drei Wege zum Infarkt - Differential-Pathogenesen der Myokard-Großnekrosen als Grundlage ihrer Differential-Prophylaxe. Zweifelsfreie Ergebnisse der Infarkt Forschung: Die pathogenetisch folgerichtige Infarktlehre und die Prophylaxe Lehre. Bild Button pfeil1a

Herzinfarkt:   “ Der Strophanthin ( = Ouabain ) - Report “ Die Stoffwechselentgleisung des Myokard als wahre Ursache für den Infarkt, seit 120 Jahren erfolgreich bekämpft durch das Glykosid Strophanthin. Bild Button pfeil1a

Herzinfarkt und das " Heidelberger Tribunal " : Zum Dritten Weltkrieg - die Herzmedizin gegen ihre Kranken - Die Zerstörung der Strophanthintherapie auf dem sog. 'Heidelberger Kongress' Bild Button pfeil1a  Eine Bestandsaufnahme der therapeutische Erfahrung mit Strophanthin als dem besten Herzmittel Bild Button pfeil1a  Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin. Kritische Auseinandersetzung eines Tierarztes mit den Ärzten wegen ihrer Verweigerung in Sachen Strophanthin. Bild Button pfeil1a

 Strophanthin und Herzinfarkt - Erfahrungen nach Bypass und mit der Übersäuerung des OrganismusÄrztliche Selbsterfahrung mit Strophanthin nach Bypass. Zur Problematik der Übersäuerung des Organismus vor Herzinfarkt. Bild Button pfeil1a   Aktivitäten für Strophanthin und Herznekrotbehandlung. Erfahrungen und Bemühungen eines Internisten Bild Button pfeil1a   Ursache für einen Schlaganfall ist in der Regel - wie beim Herzinfarkt - eine Übersäuerung des Organimus und deren Folgen:

Schlaganfall und seine Verhütung durch Entsäuerung - mit der Analogie zum Herzinfarkt  Auch der Schlaganfall ist eine Übersäuerungs-Katastrophe, gleichartig dem Herzinfarkt. Beide Katastrophen beruhen auf örtlichen Gewebsuntergängen und beide entstehen durch örtliche Blockaden des Blut-Durchflusses (Ischämien) in Gewebs-Kapillaren. Bild Button pfeil1a

Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half - Die Geschichte einer 81jährigen - 1 Jahr danach. Bild Button pfeil1a

Schlaganfälle, Entsäuerung - Ein alltäglicher Fall und wie Entsäuerung, Homöopathie und Strophanthin die Folgen von zwei Schlaganfällen beseitigten Bild Button pfeil1a

Mikrowellen als Auslösefaktor für Herzschäden / Herzinfarkt 

Auszug aus einem Fachgespräch zwischen dem Herzspezialisten Dr. med. Berthold Kern und dem Baubiologen Manfred Fritsch

  http://www.efodon.de/html/archiv/wissenschaft/weitere/mikrowellen.htm

Fritsch: Ihre Erfahrungen und theoretischen Arbeiten haben an Zehntausenden von praktischen Fällen bewiesen, dass man Menschen mit Herzbeschwerden außer mit Myokardmitteln wie Strophanthin nicht befriedigend helfen kann. Und das bestätigen auch meine vielen Nachforschungen, dass sonst kein „Kraut” gegen Angina pectoris und Herzinfarkt „gewachsen“ ist; vor allem nicht gegen die schreckliche Zunahme des Herzleidens mit tödlichem Ausgang durch Infarkt. Das bedeutet, dass man mit Strophanthin zwar nachweislich die bösen Folgen des Herzleidens Schmerzen, Infarkte, Todesfälle - fast stets verhindern kann. Aber das Herzleiden selbst besteht weiter: Setzt man Strophanthin ab, kommen nach einer gewissen Zeit die bösen Erscheinungen wieder.

Es ist sicher ein Segen für die Menschheit, dass Sie die praktischen Erkenntnisse von Edens weiterverfolgen und vor allem theoretische Begründungen für die Erfolge des „Wundermittels” Strophanthin vorgelegt haben. Aber zu der Ursache selber, die den epidemischen Zuwachs von Angina pectoris und Infarkten seit etwa 1910 bewirkt, haben auch Sie leider noch keinen Weg zur Abhilfe gefunden. Sie, Herr Dr. Kern und die hoffentlich immer größer werdende Schar der Mediziner, die mit dem Myokardmittel Strophanthin den Kranken zu gutem Weiterleben verhelfen, haben zwar praktisch mit der Edens-lnfarktverhütung viel Gutes erreicht; aber theoretisch die Ursachen der Infarkt-Massenzunahme allein aus der Medizin her nicht finden können.

Kern: Genau das ist der Grund, warum ich Sie, nach der Veröffentlichung Ihrer Studie „Ein Leben unter Spannung” darauf angesprochen habe, zu untersuchen, ob nicht durch die maßlose Ausbreitung der Elektrizität auch dieses Massensterben am Herzinfarkt verursacht sein könnte.

Fritsch: Dieses Weiterdenken von Ihnen wurde eine der wichtigsten Anregungen, die ich je in meinem Leben erhalten habe. Ich habe zwar schon jahrelang intensiv, gemeinsam mit Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen, an dem Thema Elektrizität und Krankheit gearbeitet, aber ohne Ihren Anstoß, zu fragen warum der Herzinfarkt zum Killer Nummer 1 in der Welt geworden ist, wäre ich allein wohl erst später darauf gestoßen. Meine Erkenntnisse haben mich tatsächlich dazu geführt, dass Mikrowellen zum Auslösefaktor für den Massenzuwachs an tödlichen Herzinfarkten geworden sind.

 

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© klaus j. zupan - “ Jimmy’s pure eyes “