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C. Berichte aus der Praxis. 
1. Fall Klinik für Pferde der Ludwig - Maximilians-Universität München, Leiter: Prof. Dr. H. Gerhards
Rennpferd, 5 jährig, - Schulterverletzung, mit Verdacht auf Fissur ( Haar - Riß im Knochen) Röntgenaufnahmen der Schulter.
Als ich nun mit dem, von der Fahrt und vor Schmerzen, ängstlichen Pferd in der Klinik ankam und es mit vielen hilfreichen Händen, vorsichtig in den Raum, der dafür vorgesehen war, bewegt werden konnte, sagte man mir, daß zur Erstellung dieser Aufnahmen, das Pferd eine Vollnarkose erhalten müsse. Dies lehnte ich höflich ab, nicht nur, weil ich kurz zuvor miterleben mußte, wie ein hervorragendes, sonst kerngesundes, wertvolles Rennpferd, während einer Vollnarkose verstarb, sondern auch, um eine kleine Demonstration zur Wirksamkeit der Homöopathie zu liefern.
Betonen möchte ich hierbei, daß ich stets bemüht bin, solche Situationen in einem freundlichen Ton anzugehen und stets hervorhebe, daß es nicht darum gehe, wer „Recht oder Unrecht“ habe, sondern: „Wie kann dem Pferd, mit möglichst geringem Risiko, geholfen werden.“ Nachdem ich mich als Heilpraktiker, speziell für Sportpferde, vorgestellt, bot ich eine „kleine Wette um einen Kaffee“ den Anwesenden an. “ Man kann sich eine Vollnarkose durch Einsatz von Homöopathika ersparen. 10 Doktoren kamen dazu, die wohl alle gerne einen Kaffee spendiert haben wollten.
Ruhig sprach ich mit dem Pferd und streichelte ihn an bestimmten den Stellen, wo er es gern hatte. Dann nahm ich, so daß er es sehen konnte, eine kleine Glasflasche aus meiner Jacke und zeigte sie ihm. Man beobachtete mich dabei ganz genau. Langsam öffnete ich den Verschluß, ließ eine einzige Kugel, ein Globoli, in meine Hand gleiten und zeigte es den Anwesenden. Anschließend zog ich die Unterlippe des Pferdes langsam vor, legte das Globoli zwischen Lippe und Unterkiefer. Es war ganz still im Raum geworden. Nach 2 Minuten hörte das Zittern auf. Das Pferd wurde ganz ruhig. Ich streicheltees und sprach weiter mit ihm. Nach weiteren 2 Minuten bat ich um meinen Kaffe und darum, jetzt mit den Röntgen Aufnahmen zu beginnen.
Das gind problemlos.Auf den Bildern sah man keinen Bruch oder Riss im Knochen der Schulter. Diagnose: starke Prellungen - Ödem. Natürlich wollte man mich nicht sogleich wieder fortlassen, ehe ich nicht verraten hätte, welche Wunderkkugeln das sind. Das sagte ich nicht. Ich ermunterte dazu, das selbst zu erforschen. Euch verrate ich es:
Arnica C 1.000 1 Globoli
Warnung: Der Umgang mit Hochpotenzen ist nicht ungefährlich. Dazu das nächste Erlebnis zur Ermahnung an alle Homöopathie - Interessierten.
2. Fall 
Rennpferd 7 jähriger Hengst hyperaktiv, verliert beim Transport zu Rennen durch Schweißverlust sehr viel Substanz.
Ich erhielt einen Anruf und man bat mich, wegen der Doping - Gefahr, dem Pferd etwas homöopathisches zur Beruhigung zu geben. Dann kam ein mich prägendes Erlebnis und ich musste lernen, wie wichtig eigene Erfahrungen werden. Als ich in dem Rennstall ankam, stand der Hengst bereits nervös auf der Stallgasse. Auch hier ging ich ruhig auf ihn zu, redete mit ihm und gab ihm dieses mal :
Arnica C 1.000 3 Globoli !!!
Nach wenigen Sekunden begann das Pferd stark zu zittern und zu schwanken und bekam dazu starken Schweiß Ausbruch = Schock Zustand . Sofort 20 ml i.v. Nux vomica homaccord zur Beruhigung. Das ging noch einmal gut!!!
Mit Hochpotenzen sollten nur erfahrene Therapeuten arbeiten !
“ Das größte Pferd ” Horsehead Nebula 25 Jahre jung geblieben “ Ugo “

3. Fall 
Hengst, 25 jähr. Staats - Körung, internationales Rennpferd
Seit über 20 Jahren naturheilkundig behandelt - von 2 bis 14 jährig im Rennbetrieb - außer Sportverletzungen niemals schwer erkrankt - für seine „alten Tage“ an einem schönen ruhigen Platz, 60 km entfernt, untergebracht. Anruf: „Der Hengst hat eine schlimme Kolik, lebensgefährlich, die Tierärztin musste gerufen werden.“ Ich mich sofort auf den Weg und kam ca. 2 Stunden, nachdem die Tierärztin mit der Behandlung begonnen hatte, in dem Privatstall an.
Zustand des Pferdes: hängender Kopf, eiskalte Ohren und Beine, starkes Zittern, flüssiger Stuhl mit 7,5 Ph - Wert, kalter Schweiß, 36,2° Celsius rektale Temperatur
Die Therapie der Tierärztin :
3.000 ml i.v isotonische Kochsalzlösung
500 ml i.v. Elektrolyte + Clucose 1.000 ml i.v. Ringer Laktat - Lösung
40 ml i.v. Metamizol ( ein nicht steroides Antiphlogistikum wie NOVALGIN > schmerzstillend )
10 ml i.v. Equibos ( Antiphlogistikum )
3 ml i.v. Dexasel ( =Dexamathason > steroid/cortison )
10 ml i.v. Prednisolon ( synthetisches cortison > Dopingmittel bei Bodybuildern )
Die Tierärztin verwies auf gesetzliche Bestimmungen, wonach sie verpflichtet sei, wenn nötig, Not zu töten. So schlimm sieht sie den Zustand des Pferdes.
Sofort eingeleitete Naturheilkundige Behandlung:
Gegen Schock : Arnika C 1.000 1 Globoli > Beruhigung nach 30 Sekunden> ohne Zittern
Temperatur oral gemessen >36,2° = zu niedrig, da sein normaler Wert 38.2° beträgt.
Urin und Stuhl pH Messung > beide Werte: 7,4
Darm / Nierenbereich = o.B.)
20 ml i.v. Nux vomica homaccord ad us vet > Beruhigung, Anregung> Niere/Darm
10 ml i.v. Lachesis compositum ad us vet> Infektionsabwehr
Nach 10 Minuten erneutes Zittern
Arnica C 1.000 1 Globoli > innerhalb von 30 Sekunden wieder Beruhigung
10 ml i.m. Nux vomica homaccord ad us vet = Depotwirkung
5 ml i.m. Lachesis compositum ad us vet = Depotwirkung
Abtransport zu einem anderen Reitstall. Eine große Pferdebox mit ca. 80 cm hoch Stroh versehen.
Zwei wärmende Pferdedecken
Eine heiße Futterration (Mash)
Starker Urinabgang > positiv, Entgiftung
Temperatur gestiegen auf 37.2 °
Nach 2 Stunden erneutes Zittern
Arnica C 1.000 1 Globoli
20 ml i.v. Nux vomica
10 ml i.v. Lachesis. Temperatur nun 37,5°
Danach kein Zittern mehr. Nach weiteren 6 Stunden wurden noch einmal:
10 ml oral Nux vomica hommacord ad us vet.
Am Abend wurde eine Ration heißes Futter ( Mash ) angeboten, mit Heu. Stroh und Heu standenweiter nach Belieben durch die großzügige Einstreu zur Verfügung.
An den nächsten Tagen jeweils morgens, mittags und abends:
5 ml oral Nux vomica homaccord ad us vet
Die Temperatur betrug wieder 38,2 ° Kein weiterer Rückschlag.
Am 3. und 4. Tag kam das Pferd für jeweils einige Stunden auf die Koppel.
Ab dem 5. Tag normaler, ganztägiger Koppelgang.
Wie man hieraus ersehen kann, ist naturheilkundige Behandlung nicht mit “ ein paar Globoli - Kügelchen” erledigt, sondern erfordert oft, in lebensbedrohlichen Fällen, eine intensive, genau abgestimmte längere, kontrollierte Behandlung über mehrere Tage, manchmal Wochen. Fachwissen entscheidet weshalb es leider, bei nicht genügend Praxis - Erfahrung, oft “ nicht funktioniert”. Dies gilt besonders dann, wenn zuvor eine “ Schulmedizinische Therapie “ die fast immer den Einsatz von “ Cortison “ einschließt, erfolgt war.
Es wird durch dieses Beispiel aber auch bewiesen, daß “ Cortison “ kein Hindernis oder “ Blockade ” für die Wirkung von Naturheilmitteln und Homöopathie ist, wie oft in naturheilkundiger Literatur behauptet. Entscheidend ist das Fachwissen und die gesammelten praktischen Erfahrungen des Therapeuten im Umgang mit homöopathischen “ Hochpotenzen ”. Der Autor konnte dies in ungezählten Fällen über Jahre feststellen.
Berichte aus der Praxis werden laufend hinzugefügt
So...jetzt erst mal ne Pause....

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